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Der
Bali-Berghund hat mit den "normalen"
Hunden, die auf Bali leben oder
herumstreunen nichts zu tun. Der
Bali-Berghund oder Kintamanihund ist ein
so genannter Pariahund. Dies sind sehr
ursprüngliche Hunde, die in der
Nähe des Menschen leben, ohne
gefördert oder gefüttert zu
werden.
Der Bali-Berghund lebt vorwiegend in der
Gegend um Kintamani, einem Dorf am
Kraterrand des Vulkans Batur. Vom Aussehen
spitzähnlich, hat er ein dichtes,
langes Fell mit reichlich Unterwolle. Er
ähnelt den chinesischen Spitzen, auch
in der Hinsicht, dass er die typischen
blauen Pigmentflecken auf Lefzen und Zunge
hat, wie deren bekanntester Vertreter, der
Chow-Chow. Auf der Nachbarinsel Java lebte
ein ähnlicher Hundetyp, der
Teggerhund, der aber als ausgestorben
gilt. Der nächste Verwandte des
Bali-Hundes ist der Neuguinea-Dingo.
Der Kintamanihund gilt als sehr
selbstständig, was sich aus seiner
halbwilden Lebensweise erklärt, es
ist durchaus möglich, ihm Kommandos
beizubringen, doch diese wird er nicht
immer befolgen. Er denkt
gewissermaßen mit, und macht nur
das, was ihm zusagt. Trotzdem wird ihm ein
angenehmes Wesen nachgesagt, er ist stark
territorial und vertrtägt in seinem
Bereich keine Artgenossen. Als Haushund
streunt er nicht und ist familienbezogen,
wobei er bekannte Besucher von
außerhalb toleriert. Bei Tag und
Nacht ist er ein guter Wächter. In
Europa ist der Bali-Berghund nicht zur
Zucht zugelassen.
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