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Paul Schmitthenner -
das Katalogbuch
Vom 16. August bis zum 9. November
2003 war im Deutschen Architektur Museum der Stadt
Frankfurt am Main dem Architekten Paul
Schmitthenner eine Ausstellung gewidmet mit dem
Titel:
Schönheit ruht in Ordnung.
Paul Schmitthenner
1884 - 1972"
Das zur Ausstellung erschienene
Katalogbuch präsentiert auf 193 Seiten in
einem Werkverzeichnis einen beeindruckenden
Querschnitt des Schaffens jenes Mannes, von welchem
im Vorwort zu lesen ist:
"Die Poliere erinnern sich an einen
ungewöhnlichen Architekten, der nicht nur bei
jedem Richtfest einen Handstand auf dem Gebälk
des Dachstuhls vollführte, sondern das
Handwerk oft besser verstand als sie."
Paul Schmitthenner, Mitbegründer der so
genannten "Stuttgarter Schule", der Schöpfer
des Gartenstadt-Konzepts rationalisierte den
deutschen Wohnungsbau mittels genormter Grundrisse
und genormter Bauteile zu Zeiten großer
Wohnungsnot, vor allem der Arbeiterfamilien.
Speziell die Baden-Badener können sich
darüber informieren, wie es zur Gartenstadt
"Ooswinkel", in den 1920er Jahren entstanden,
gekommen ist und sie können sich vor Ort auf
die Suche machen nach einem weiteren
Schmitthenner-Haus, dem Wohnhaus Kienzle, das
zwischen 1963 und 1965 errichtet wurde.
Architekturbegeisterte werden mit einer Fülle
von Skizzen, Grundrissen und Baugeschichtlichem
bedacht. Detaillierte biografische Daten geben
neben dem Werkverzeichnis Auskunft über einen
der großen deutschen Architekten der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Rezension: Rika Wettstein
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Aus dem Inhalt: Die "gebaute Form":
Schmitthenners architekturtheoretische
Vorstellungen; Gartenstädte und
Stadtplanungen; Volkswohnung und "deutsches
Wohnhaus"; fabriziertes Fachwerk und die
Rationalisierung im Wohnungsbau.
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Paul Schmitthenner
1884-1972 Herausgeber: Wolfgang
Voigt,Hartmut Frank
Texte: Hartmut Frank, Wolfgang Voigt,
Christian Weller
236 Seiten mit 380 Abbildungen,
Format 22,5 x 30 cm Hardcover mit
Schutzumschlag
Wasmuth Verlag

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