Maler des 19. Jahrhundert


 

Carl Ludwig Frommel (1789-1863) ist einer der vielseitigsten badischen Künstler seiner Zeit.
Der Sohn eines markgräflichen Oberbaurats wuchs in Karlsruhe auf, lernte bei Philipp Jakob Becker Malerei und bei Christian Haldenwang die Stecherkunst. 1818 gehörte er Frommel zu den Gründern des Badischen Kunstvereins Karlsruhe und wurde im gleichen Jahr zum Professor der Zeichenakademie berufen.


Baden-Badener Stadtansicht, vom Rotenbachtal aus gesehen, Stich von 1830 (Abb.: Archiv WAEPART)

Von einer Studienreise nach London brachte der Künstler 1824 die dort populäre, noch junge Technik des Stahlstichs mit. Frommel machte sich nicht nur als Gründer eines eigenen Stahlstichateliers in Karlsruhe verdient, des ersten dieser Art in Deutschland , sondern auch als Direktor der Großherzoglichen Gemäldegalerie in den Jahren 1830 bis 1858, die durch den Kunsthallenneubau von Heinrich Hübsch bald von sich reden machte..

Mit großem Engagement konservierte und systematisierte er den noch ungeordneten Bestand an Gemälden und Grafiken. Als Frommel im März 1858 sein Ruhestandsgesuch an Großherzog Friedrich schrieb, konnte er auf ein erfolgreiches und ausgefülltes Leben zurückblicken. Er zog nach Baden-Baden in ein Haus in der Lichtentaler Allee und wurde Nachbar von Clara Schumann.

Frommels feinsinnige Zeichnungen und stirnmungsvolle Aquarelle badischer Burgen und Schlösser vermögen den Betrachter auch heute noch in ihren Bann zu ziehen.

Einige seiner Arbeiten finden Sie im Baden-Badener Stadtmuseum.


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