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Literaturmuseum im Gartenhaus der Stadtbibliothek Baden-Baden

Das Literaturmuseum im Gartenhaus der Stadtbibliothek Baden-Baden

Das sogenannte "Gartenhaus" der Stadtbibliothek ist ein ehemaliges Gesindehaus, das zur Villa in der Luisenstraße 34 gehörte. Beide Gebäude gingen nach 1945 als "Stiftung der Familie Schultz" in den Besitz der Stadt über, mit der testamentlichen Bestimmung, dass im Hause "eine städtische Bibliothek eingerichtet" werden solle. Die Stadtbibliothek zog 1953 in die Räume der alten Villa um.

Das dazugehörige Gartenhaus wurde 1989/99 saniert. Die damals so genannten "Literarischen Gedenkstätten" zogen dort ein. Außerdem wurde ein Veranstaltungsraum mit 60 Plätzen geschaffen. Mit der Verbindung von Villa und Gartenhaus durch einen Neubau 2011 konnte die Ausstellungsfläche erweitert werden.

Im Gartenhaus befinden sich heute Ausstellungsräume folgender Literaten:
Werner Bergengruen, Franz Büchler, Otto Flake, Georg Groddeck, Reinhold Schneider, Gerhard L. Durlacher, Herbert Stuffer.

Die Geschichte des Literaturmuseums in der Stadtbibliothek begann bereits 1970, einige Jahre nach dem Tod des Schriftstellers Otto Flake (1880-1963), als der frühere Bibliotheksleiter Joachim Haberichter dessen Nachlass in einer Nacht- und Nebelaktion aus Frankreich abholte. Flakes Tochter wollte Möbel, Teppiche und andere bewegliche Gegenstände wieder nach Baden-Baden geben. Daraus entstand in der Stadtbibliothek das Flake-Zimmer als Kern des Museums für Literaten, die mit Baden-Baden als Geburts- oder zeitweiligem Wohnort verbunden waren. 1985 entstand durch eine Dauerleihgabe der Familie Bergengruen ein weiterer Ausstellungsraum mit Erinnerungsstücken, Veröffentlichungen, Fotos, Porträts und Büsten von Werner Bergengruen und Reinhold Schneider. 1992 und 1994 folgten Räume zu Georg Groddeck und Franz Büchler. Durch Sonderausstellungen in den Jahren 2012 und 2014 fanden Gerhard L. Durlacher und der Baden-Badener Jugendbuchverleger Herbert Stuffer Eingang in die Dauerausstellung des Literaturmuseums.


Daneben besitzt die Stadtbibliothek noch eine beachtenswerte Musikbibliothek. In den musikalischen Archiven werden Noten, Bücher, Plakate, Tonträger, Fotos von Komponisten aus Baden-Baden gesammelt, ausgestellt und interessierten Benutzern zur Verfügung gestellt. Bestandteil bildet dabei die Musikgeschichte der Stadt mit ihren Vertretern Luise Adolpha Le Beau, Pauline Viardot-Garcia. Darüber hinaus finden Sie dort auch Zeugnisse von zeitgenössischen Komponisten wie z. B. von Violeta Dinescu, Jeannot Heinen und Rolf Herberger.

Mehr Infos: Stadtbibliothek Baden-Baden








© WAEPART, Baden-Baden/Germany. Foto: Wolfgang Peter

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