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Karola Grässlin wird die neue
Leiterin der Staatlichen Kunsthalle
Baden-Baden
Dies gab Ministerpräsident
Günther H. Oettinger gemeinsam mit dem
Minister für Wissenschaft, Forschung und
Kunst, Prof. Dr. Peter Frankenberg, und
Kunst-staatssekretär Michael Sieber (MdL) am
10. Februar 2006 in Stuttgart bekannt. Karola
Grässlin, die derzeitige Direktorin des
Kunstvereins Braunschweig, wird ihr neues Amt Mitte
des Jahres 2006 übernehmen. Sie wird
Nachfolgerin von Prof. Dr. Matthias Winzen, der am
1. November 2005 eine Professur an der Hochschule
für Bildende Kunst in Saarbrücken
angenommen hat. Ministerpräsident Günther
H. Oettinger beabsichtigt, Karola Grässlin im
März in einer Pressekonferenz in Baden-Baden
der Öffentlichkeit vorzustellen.
Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden besitze
deutschlandweit großes Renommee als
Vermittlerin zeitgenössischer Kunst, sagte
Ministerpräsident Günther H. Oettinger.
Mit der Gewinnung von Karola Grässlin beginne
nun ein neuer Abschnitt in der Geschichte der
Kunsthalle Baden-Baden. "Einer Persönlichkeit
wie Frau Grässlin wird es gelingen, mit ihrem
Haus der nationalen und regionalen Kunstszene ein
weithin sichtbares Forum zu bieten und darüber
hinaus die Kooperation mit dem Museum
Frieder Burda
noch mehr zu stärken und ihr neue Impulse zu
geben", unterstrich Ministerpräsident
Günther H. Oettinger.

Minister Frankenberg: "Karola Grässlin besitzt
die Sachkompetenz und die Fähigkeit, dieses
einzigartige Ausstellungshaus für
zeitgenössische Kunst zu leiten, neu zu
strukturieren und neu zu positionieren."
Staatssekretär Sieber wies darauf hin, dass
Karola Grässlin aus einer großen Zahl
hervorragender Bewerberinnen und Bewerber
ausgewählt worden sei. Auch dies
bestätige den Rang und das Ansehen der
Kunsthalle Baden-Baden. "Die Entscheidung ist in
den Auswahlkommissionen einstimmig gefallen. Wir
freuen uns, dass wir mit Karola Grässlin eine
hochqualifizierte Persönlichkeit für das
Direktorenamt in Baden-Baden gefunden haben", so
Frankenberg und Sieber. Mitglieder der
Auswahlkommission waren u. a. Dr. Marion Ackermann,
Kunstmuseum Stuttgart, Prof. Dr. Klaus Gallwitz,
Karlsruhe, und Prof. Dr. Klaus Schrenk, Staatliche
Kunsthalle Karlsruhe.
Programmatisch will die neue Leiterin der
Kunsthalle Baden-Baden eine attraktive Mischung
zwischen thematischen und
monographisch-retrospektiven Ausstellungen
entwickeln. Ein besonderes Anliegen ist
Grässlin die Kooperation mit dem Museum
Frieder Burda, der Dialog mit der
Stadtöffentlichkeit und den regionalen
Partnern mit einem "cross-over" zu anderen
künstlerischen Bereichen (wie z. B. Film- und
Videovorführungen, Architektur und Design)
sowie die Schaffung eines Forums für
Vorträge, Diskussionen und Symposien.
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Karola Grässlin wurde 1961 in
St. Georgen geboren. Nach einem Studium der
Kunstgeschichte, der neueren deutschen Geschichte
und der klassischen Archäologie in Stuttgart
und München war sie bei privaten und
öffentlichen Ausstellungsprojekten tätig,
so u.a. bei der Organisation und Pressearbeit
für die Ausstellung im Deutschen Pavillon der
XLVII. Biennale in Venedig. In den letzten sechs
Jahren führte sie den Kunstverein Braunschweig
in die erste Reihe der deutschen Kunstvereine.
"Ihre Vorbildung und beruflichen Kompetenzen
prädes-tinieren die neue Leiterin der
Staatlichen Kunsthalle für diese wichtige
Funktion in der Kunstlandschaft
Baden-Württembergs", so Frankenberg und
Sieber. Karola Grässlin erklärte dazu:
"Aufgrund meiner Herkunft aus der Sammlerfamilie
Grässlin in St. Georgen konnte ich daran
mitwirken, eine der größten deutschen
Informellsammlungen aus den siebziger Jahren um
wichtige Positionen ab den neunziger Jahren
auszubauen. Mein über Jahre ausgebildetes
künstlerisch-berufliches Netzwerk wird mir
auch im Ausstellungsprogramm der Kunsthalle
Baden-Baden eine Reihe von produktiven
Möglichkeiten eröffnen.
Veröffentlicht von: Biljana Bojic
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und
Kunst Baden-Württemberg
Karola Grässlin hat bisher zahlreiche
Publikationen herausgegeben, unter anderen
über den Künstler Imi
Knoebel,
dessen Werke auch in der Sammlung Frieder Burda
vertreten sind.
Kunstsammlung
Grässlin
St. Georgen
Kunstverein
Braunschweig
Staatliche
Kunsthalle
Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8,
76530 Baden-Baden
Telefon 07221-30076-3
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