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25. Oktober 2008 bis 25. Januar 2009

Große Landesausstellung Baden-Württemberg
Von der Fläche zum Raum. Malewitsch und die frühe Moderne.

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens beleuchtet die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden die Zeit der klassischen Moderne und damit die Epoche unmittelbar nach ihrer Gründung.

In der Großen Landesausstellung mit Fokus auf den Protagonisten der russischen Avantgarde gipfelt eine Tradition der Staatlichen Kunsthalle als Ausstellungshaus von internationalem Rang, das sich in seiner Geschichte durch eine ganze Reihe von Projekten zur russischen Kunst hervorgetan hat (u. a. Wassily Kandinsky, 1970; Rodtschenko: Fotografien, 1978; Rodtschenko und Stepanowa, 1983; Russische Avantgarde und Volkskunst, 1993; Vladimir Tatlin,1994; HA KYPOPT! Russische Kunst heute, 2004).

Die Präsentation von Kasimir Malewitsch – einem der wichtigsten Vorläufer der konzeptuellen und minimalistischen Kunst – im Kontext seiner Zeit entspricht dem Konzept der Staatlichen Kunsthalle, zeitgenössische Tendenzen der Kunst mit ihren großen Vorbildern in Verbindung zu bringen.

Kasimir Malewitsch (Kiew 1879 -1935 Leningrad) zählt als Wegbereiter der Abstraktion und Begründer des “Suprematismus“ (der Kunst der reinen Form) zu den Schlüsselfiguren der Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine ersten suprematistischen Werke wie das Schwarze Quadrat (1913/15) waren wegweisend für die künstlerischen wie auch intellektuellen Kreise seiner Zeit.

Malewitschs Gemälde machten schließlich “den Weg in die Unendlichkeit frei“ (El Lissitzky): Scheinbar schwebende, sich überlagernde geometrische Elemente und die tiefenräumliche Wirkung der Farbe prägen die Werke Malewitschs, deren Faszinationskraft sich kaum einer seiner Zeitgenossen (eingeschlossen seine künstlerischen Widersacher) entziehen konnte.

Den zeitlichen Hintergrund von Malewitschs Werk bilden die historischen Umwälzungen in Russland, die in den Jahren 1905 bis 1920 stattfanden. Die Künstler der russischen Avantgarde (weitere Schlüsselfiguren neben Malewitsch sind Wassily Kandinsky sowie der Konstruktivist Alexander Rodtschenko) suchen nach neuen Ausdrucksmitteln, um ihr Bild der Welt zu vermitteln. Ihre Schriften und Werke spiegeln die utopischen Ideen der Moderne. Eine Vermittlerfunktion übernimmt El Lissitzky, der Malewitsch 1919 kennen lernte und später dessen Manifeste zu verbreiten half, indem er sie ins Deutsche übersetzte.

Die Ausstellung widmet sich dem grundlegenden bildnerischen Denken des Suprematismus: Das Konzept der “Gegenstandslosigkeit“ ist in Malewitschs Kunst eng verknüpft mit der Idee des Raumes. Malewitsch entwickelte Architekturmodelle und lehrte ab 1919 an der Kunstschule von Witebsk. Durch sein Werk und seine Lehrtätigkeit beeinflusste er nicht nur die zeitgenössischen Maler, sondern wirkte gleichermaßen auf die angewandte Kunst, Bildhauerei und Architektur.

Gezeigt werden neben zentralen Arbeiten von Malewitsch Werke u. a. von Wassily Kandinsky, Ivan Kljun, Gustav Kluzis, El Lissitzky, László Moholy-Nagy, Ljubow Popowa, Olga Rosanowa, Alexander Rodtschenko, Kurt Schwitters, Nikolaj Suetin und Vladimir Tatlin. Anhand von drei aufwändigen Rekonstruktionen werden suprematistische bzw. konstruktivistische Raumgestaltungen für die Besucher erschlossen und damit ein zentrales Thema der Avantgarde, die Überführung flächiger Konstruktionen in den Raum, visuell und körperlich erfahrbar gemacht. (PR)

Neben der Ausstellung finden zahlreiche Rahmenprogramme statt.


Malewitsch

Staatliche Kunsthalle
Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8a
76530 Baden-Baden
Telefon Büro 07221-30076-401
Telefon Kasse 07221-30076-404

Öffnungszeiten:
Dienstag–Sonntag 11–18 Uhr
Mittwoch 11–20 Uhr
Montag geschlossen.
An den Feiertagen ist die Kunsthalle geöffnet.

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