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5. MÄRZ–9. APRIL 2005
GEORG HEROLD
Georg Herold (geboren 1947 in Jena) stellte Anfang
der 80er Jahre Seite an Seite mit Martin
Kippenberger und Albert Oehlen den Kunstbetrieb in
Frage. So reagierte er auf den Kunstmarktboom
dieser Yuppie-Jahre pointiert mit kostspieligen
Bildern aus »Kaviar« und verwandelte
Motive aus der Hochkunst wie den Hasen von Albrecht
Dürer mit Materialwitz in »niederes«
Heimwerker-Holzlatten-Handwerk.
Georg Herold zählt zu den wichtigsten
deutschen Künstlern der letzten zwei
Jahrzehnte. Dem trägt die
Überblicksausstellung der Kunsthalle
Baden-Baden angemessen Rechnung. Die Werkschau
bietet die einmalige Gelegenheit, das Heroldsche
Śuvre von den frühen 80er Jahren bis zu den
jüngsten Videoarbeiten kennen zu lernen, und
zeigt, dass Absurdität und Paradoxie in
textgebundener Theorie ins Stocken geraten
mögen, sich aber in Georg Herolds Denken im
Bildlichen als beweglich und erfindungsreich
erweisen.

Katalogbuch zur Ausstellung:
Georg Herold 'What a Life!'
von Georg Herold, Matthias Winzen
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe, 376 Seiten, Exhibitions
International

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Im Anschluss an
Baden-Baden wird die Ausstellung vom 16.
April–29. Mai 2005 im Kunstverein Hannover
zu sehen sein.
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DIE SAMMLUNG FRIEDER
BURDA
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Staatliche Kunsthalle
Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8,
76530 Baden-Baden
Telefon 07221-30076-3
Öffnungszeiten:
Dienstag–Sonntag 11–18 Uhr, Mittwoch 11–20
Uhr, Montag geschlossen.
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