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Architektur und Ausstellungen der
Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden
Der Konzertsaal der Wiener
Gesellschaft der Musikfreunde ist weltberühmt
wegen seiner unübertroffenen Akustik. Was der
Konzertsaal in Wien für die Musik ist, ist die
Kunsthalle in Baden-Baden mit ihren harmonischen
Raumproportionen als Ausstellungsraum für die
bildende Kunst. Mit dieser Architektur kann kein
Ausstellungskurator etwas falsch machen.
Eberhard Garnatz, Kunstsammler
Die Staatliche Kunsthalle
Baden-Baden gehört als international
renommiertes Ausstellungsinstitut zu den
ältesten Kulturinstitutionen der Stadt und der
Region. Seit ihrer Gründung im Jahr 1909 ist
sie Schaufenster für klassische, moderne und
zeitgenössische Kunst. Träger ist das
Ministerium für Forschung Wissenschaft und
Kunst des Landes Baden-Württemberg. Vier bis
sechs Ausstellungen pro Jahr sind einzelnen
Künstlerpersönlichkeiten und aktuellen
wie historischen Fragen von Kunst und Kultur
gewidmet, stets begleitet von anspruchsvollen
Katalogen und Veranstaltungen. Als Haus ohne eigene
Sammlung hat die Staatliche Kunsthalle große
Freiheit in der Gestaltung des Programms und kann
wendig und sehr flexibel auf neue Strömungen
reagieren. So ist sie in den letzten Jahren zu
einem vielbeachteten Forum geworden, in dem
lebensweltliche Fragen aktuell und historisch
fundiert in den Zusammenhang
bildkünstlerischer Analysen gestellt werden.
Dadurch ist es gelungen, weite Besucherkreise und
Interessensphären zu bündeln.
Die Architektur
Die Staatliche Kunsthalle
Baden-Baden ist mit ihrem raffinierten Wechsel
kleiner und größerer Räume bei
wunderbarem Oberlicht in ihrer zurückhaltenden
Klarheit und vornehmen Bescheidenheit der
Architektur von all den vielen sogenannten Stars
der späteren Generationen nicht in den
Schatten gestellt! Im Gegenteil bei vielen
exaltierten Neubauten wünschte man sich die
Ruhe und Konzentration der Räume der
Kunsthalle Baden-Baden.
Professor Dr. Wulf Herzogenrath,
Kunsthistoriker
Am Eingang der Lichtentaler Allee
erhebt sich die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
auf einem Hügel. Nach außen erscheint
der asymmetrische Baukörper geschlossen,
umgeben von offenen Terrassen. Lediglich im
Untergeschoss öffnet sich eine Fensterreihe
zur Allee hin. Zwar im späten Jugendstil
entworfen und realisiert, zitiert das Gebäude
im Stil des Klassizismus die Architektur und
Bauornamentik der klassischen,
griechisch-römischen Antike.
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Dafür sprechen der
Dreiecksgiebel, die Wandpfeiler mit
ionischen Kapitellen, das umlaufende und
verkröpfende Kranzgesims mit
Eierstab, der auch neben den Voluten und
der Jahreszahl 1908 in römischen
Ziffern über dem markant
überwölbten Portal erscheint.
Die Gliederung der Architektur besticht
durch vornehme Zurückhaltung und eine
gewisse Hermetik. Billing zitiert mit dem
hochrechteckigen Portal im Mittelrisalith
mit Dreiecksgiebel den Typus griechischer
Schatzhäuser in Delphi, Zudem
variiert er in das Portal am ionischen
Erechtheion auf der Akropolis in Athen der
Gestaltung des Eingangs als Vorbild.
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Dem Kanon des römischen Baumeisters Vitruv
entsprechend verleihen die zurückhaltenden,
ionisierenden Ornamente dem Bau sinnliche
Leichtigkeit, was seiner Funktion als Haus der
Kunst nahe kommt. Durch die Pilastergliederung
scheint dabei aber durchaus der Eindruck eines
Tempels auf. In der nach dem Vorbild des englischen
Landschaftsgartens gestalteten Lichtentaler Allee
setzt Billing so durch die Zitate griechischer
Vorbilder auf romantische Vorstellungen einer
arkadischer Idylle. Zudem nimmt die Architektur
auch Bezug auf Friedrich Weinbrenners
klassizistisches Baden-Badener "Kur- und
Konversationshaus", mit Casino und
Konzertsälen.
Über die Freitreppe gelangt man ins
Untergeschoss der Kunsthalle, in der sich jetzt ein
Café, die Kasse und Räume der
Verwaltung befinden. Hier öffnet sich seitlich
die Skulpturengalerie. Im Hauptgeschoß stehen
für Ausstellungen und Veranstaltungen zwei
große Säle und eine Folge von
rechteckigen und achteckigen Kabinetten im Umgang
zur Verfügung. Sie bieten im Wechsel
unterschiedlichster Raumeindrücke und
Durchblicke eine Vielzahl von reizvollen
Inszenierungsmöglichkeiten.
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Der Bau selbst
stößt (stieß) zu Zeiten
seiner Gründung auf
Unverständnis. "Mancher Besucher
legte den weitgehenden Verzicht auf
schmückende Ornamente abschätzig
als Ärmlichkeit aus, andere bemerkten
spöttisch, sie fühlten sich
angesichts der strengen Fassade eher an
ein Krematorium als an eine Stätte
der Kunst erinnert." Im Badischen Landtag
ist (war) noch neun Jahre später von
einem Stall die Rede, der sich da in die
Lichtentaler Allee hinein schob. Die
strenge Architektur gilt heute als ein
frühes Beispiel für Tendenzen
der Vereinfachung des Jugendstils, wie man
sie auch bei dem schottischen Architekten
und Designer Charles Rennie Mackintosh und
den Wiener Werkstätten um Josef
Hoffmann beobachten kann.
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Seit nahezu hundert Jahren bis in die Gegenwart
hinein hat sich bei Kuratoren, Architekten und vor
allem Künstlern der Ruf der Kunsthalle als
eines Ausstellungsinstituts von hohem Rang
erhalten. Die Ausstellungsräume mit ihren
eingewölbten, gerasterten Lichtdecken sind bis
auf den hoch schwebenden Fries im großen Saal
frei von jeglichen ornamentalen Hinzufügungen.
Das besondere Licht, die Raumproportionen und
Raumfolgen mit wechselnden Perspektiven haben sich
über die vielen Jahrzehnte seit 1909 als ideal
für die Präsentation von Kunst erwiesen.
Bis heute bieten diese Räume den raffiniert
einfachen, zurückhaltenden Rahmen, den eine
Ausstellungshalle wie ein Museum benötigt, um
der Kunst und ihren Betrachtern vorbildlich zu
dienen.
Zur Geschichte des
Ausstellungshauses
Als Kunsthalle Baden-Baden geht das Haus aus einer
privaten Stiftung des Malers Robert Engelhorn
hervor, der 1906 das "Projekt einer permanenten
Kunstausstellung" für Baden-Baden vorstellt.
Die Architektur verantwortete der Karlsruher
Architekt Herrmann Billing, einer der umstrittenen,
gleichwohl führenden badischen Architekten.
Nach der Verwirklichung der Mannheimer Kunsthalle
(1905), dem Kollegiengebäude der Freiburger
Universität und zahlreicher Kunst- und
Ausstellungshallen gilt Billing als erfahrener
Museumsarchitekt. Den Direktauftrag für die
Kunsthalle erhält er durch seinen engen
Kontakt zur Karlsruher Künstlerschaft, der
Stadtregierung und den Stadthonoratioren.
Billing hatte die Kunsthalle 1906 bis 1907 zusammen
mit seinem Partner Wilhelm Vittali (18591920)
geplant. Im April 1909 wird sie mit einer ersten
Ausstellung eröffnet, 1912 entsteht die
Terrassenanlage im Außenbereich. Herrmann
Billings Entwurf sieht für Baden-Baden
zunächst eine Zweiflügelanlage mit
Mittelrisalith über dem Eingang vor. Aus
Kostengründen wird das Gebäude mit der
Option reduziert, den östlichen Flügel zu
einem späteren Zeitpunkt zu realisieren.
Unter dem Titel "Ständige Kunstausstellung
Baden-Baden" finden bis in die 1930er Jahre zumeist
zwei Ausstellungen pro Jahr statt, teils kritisiert
aufgrund der oft überdurchschnittlichen
Beteiligung der Mitglieder der "Freien
Künstler-Vereinigung" aus dem benachbarten
Karlsruhe. In staatliche Obhut überführt
wird die Kunsthalle mutmaßlich in den 1920er
Jahren, verursacht durch die
Vermögensverluste, die der Stifter Robert
Engelhorn durch die Inflation erleidet.
Die Kunsthalle hat im Zuge ihrer Geschichte
zahlreiche Umbauten und ständige
Verbesserungen der technischen Ausstattung
erfahren. Im Lauf der Jahre ist so aus einem
Ausstellungshaus mit Hausmeisterwohnung ein
leistungsfähiges, den Erfordernissen des
zeitgenössischen Kunstbetriebs angemessenes
Institut entwickelt worden. Zuletzt noch 2004 wird
parallel zur architektonischen Angliederung des
Museums Frieder Burda deutlicher
besucherorientiert das "Café Kunsthalle" im
Foyer eingerichtet. Büroflächen werden
teilweise aufgegeben und die Leitung und die
umfangreiche Bibliothek der Kunsthalle in einer
separaten Büroetage untergebracht.
Kunst am Bau
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Die Freitreppe flankieren
programmatisch die weiblichen
Personifikationen von "Malerei" und
"Bildhauerei", zwei Skulpturen des
Karlsruher Bildhauer Hermann Binz
(18761946).
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Die aus zwei quer
liegenden Rechtecken bestehende, in den
Hang vor der Kunsthalle eingetiefte
Stahlskulptur des amerikanischen
Bildhauers Richard Serra konnte
anlässlich der Ausstellung 1978
realisiert werden. Sie gehört zu den
wenigen öffentlichen Werken dieses
international renommierten Künstlers,
welche die Landschaft miteinbezieht.
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An der Fassade wird 1989
eine Lichtinstallation des amerikanischen
Lichtkünstlers Dan Flavin "To the
People of Baden-Baden" in roten und gelben
Leuchtstoffröhren angebracht. Eine
weitere, seitlich installierte Arbeit aus
blauen Leuchtstoffröhren hat der
Künstler als Dank für die
Ausrichtung der großen
Einzelausstellung den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Staatlichen Kunsthalle
Baden-Baden gewidmet.
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Ausstellungen in der Staatlichen
Kunsthalle Baden-Baden
Ursprünglich als Ausstellungshalle für
die Badische Künstlerschaft initiiert,
entwickelt sich die Staatliche Kunsthalle
Baden-Baden seit den späten 1950er Jahren zu
einem Institut von internationalem Rang.
Die Geschichte der Ausstellungstätigkeit in
der Staatlichen Kunsthalle ist stark durch
Persönlichkeit, fachliche Interessen und
entsprechende inhaltliche Akzente ihrer Direktoren
geprägt.
Unter der Leitung von Dietrich Mahlow (19571967)
wird die Staatliche Kunsthalle zu einem
Schaufenster der Weltkulturen. Ausstellungen wie
"Amerikanische Keramik"(1960), "Das naive Bild der
Welt"(1961), "Schrift und Bild" (1962/63) oder
"Primitive Textilwirkereien aus Ägypten"
(1963), neben zahllosen monografischen Werkschauen
von Hans Arp bis Jean Tinguely entwerfen eine neue
Vision für dieses Haus.
Mit Klaus Gallwitz (19671974) halten die ersten
Blockbuster-Ausstellungen Einzug in Baden-Baden:
"Revolutionsarchitektur" (1970), "Salvador
Dali"(1971), "Hans Makart"(1972), "Russische
Realisten"(1972/73). In der Reihe "14 x 14"
(19681973) wird für jeweils zwei Wochen die
Staatliche Kunsthalle dem Publikum als offenes
Atelier dargeboten. Damals junge Künstler sind
beteiligt, die heute Weltruhm genießen, u. a.
Georg Baselitz, Gerhard Richter, Günter
Uecker, Markus Lüpertz und Anselm Kiefer.
Hans Albert Peters (19741980) sichtet Positionen
in der Klassischen Moderne mit "Juan Gris"(1974),
"Aristide Maillol"(1978), "Robert Delaunay"(1976),
"Richard Serra"(1979) und "René
Magritte"(1976). Zu Gast ist die Mailänder
Brera mit exquisiten Werken der oberitalienischen
Malerei des 16. bis 18. Jahrhunderts von "Bembo bis
Guardi"(1975).
Unter der Leitung von Katharina Schmidt (19801985)
werden große Deuter der menschlichen Existenz
entdeckt: "Bruce Nauman"(1981), "Rebecca
Horn"(1981), "Dany Karavan"(1982), "Jannis
Kounellis" (1982), "Karel Appel"(1982), "Cy
Twombly"(1984). In Erinnerung bleiben auch die
Zeichnungen von "Georges Seurat"(1984), japanischen
Pinselzeichnungen in der Ausstellung "Aus der
fließend vergänglichen Welt"(1984) und
Chinesische Malerei der Ming und Quing-Dynastien in
"Im Schatten hoher Bäume"(1985).
Jochen Poetter (19851997) dokumentiert
minimalistische Strategien, welche die Architektur
zur jeweiligen künstlerischen Inszenierung ins
Verhältnis setzen, mit Künstlern wie
Gerhard Merz(1987), Donald Judd(1989), Dan
Flavin(1989), Reiner Ruthenbeck(1993) und Richard
Tuttle(1993). Für Deutschland werden
amerikanische Künstler wie ChuckClose
(1994)und Alex Katz (1995), Cindy Sherman(1997) neu
entdeckt.
Margrit F. Brehm (19971999) setzt als
Kommissarische Leiterin Akzente mit
"Impressionismus und Symbolismus Malerei der
Jahrhundertwende aus Polen"(1997), "Highlights aus
dem Haags Gemeentemuseum"(1998),
"Minimal-Maximal"(1999), mit kosmischen Visionen in
"
einerseits der Sterne wegen"(1999) und
Einzelausstellungen wie "Erwin Gross"(1997), "John
Armleder"(1998/1999) und "Dieter Krieg"(1999).
Kunst dient Matthias Winzen (19992005) als
Erkenntnismittel aus eigenem Recht. In Trilogien
wie "Du sollst Dir ein Bild machen"(2001/02) und
"Multiple Räume: Seele Park Film"(2004/05)
gewinnt die Kunsthalle unter seiner Leitung das
Profil eines Forschungsinstituts zur Frage des
Ortes der Kunst im Leben.
Überblicksausstellungen zu "Thomas
Ruff"(2001/02), "Georg Herold"(2004), "Marlene
Dumas"(2005/06), "Thomas Schütte"(2006) und
"Stephan Balkenhol"(2006) wechseln mit thematischen
Einblicken in Privatsammlungen. Aktuelle Positionen
aus bildender und darstellender Kunst werden in
"Dissimile Prospektionen: Junge Europäische
Kunst" vorgestellt, neue Dimensionen der Zeichnung
werden in "Gegen den Strich"(2004) erkundet und
nationale Kunstszenen von Russland, Polen, Japan
und der Türkei vorgestellt.
Fritz Emslander (20052006) bringt als
Kommissarischer Leiter mit "Tiefenschärfe
Bilder vom Menschen"(2006) Schätze der
Fotografiegeschichte aus bislang wenig bekannten
französischen Sammlungen ans Licht. In
"Ballerina in a Whirlpool"(2006) werden anhand von
bedeutenden Werken der Installationskunst aus der
Sammlung Hauser & Wirth menschliche
Wahrnehmungsstrukturen untersucht. "Lost and
Found"(2006/07) widmet sich der wenig bekannten
aktuellen ungarischen Kunst.
Karola Grässlin (ab Herbst 2006) wird ihren
besonderen Interessen an den Klassikern
konzeptueller Kunst im Dialog mit
künstlerischen Positionen der achtziger und
neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts nachgehen.
Die Ausstellungen werden in der Regel entwickelt
aus Kunstwerken, die aus Museen und privaten
Sammlungen zusammengetragen werden. Die besondere
Struktur der Architektur und die Raumfolgen bieten
immer wieder auch Möglichkeiten, in
Zusammenarbeit mit dem Team der Kunsthalle vor Ort
Installationen und Wandgemälde zu realisieren,
die dann zeitlich begrenzt nur für die Dauer
der Ausstellung zu sehen sind. Zu den im Wandputz
verborgenen Gemälden gehören Werke von
Helmut Middendorf, Gerhard Merz, K. R. H.
Sonderborg, Hamish Fulton, Corinne Wasmuht, Holger
Bunk, Nic Hess und Paul Mac Carthy.
Weitere Aufgaben der Staatlichen Kunsthalle
Baden-Baden sind die Ausrichtung des Hans Thoma
Staatspreis für Bildende Kunst des Landes
Baden-Württemberg in Bernau im Schwarzwald,
die Beratung der Kunstkommission der
Oberfinanzdirektion Karlsruhe/Freiburg im Bereich
Kunst am Bau und seit 2004 die Betreuung des
Stipendiums Brenner´s Artist in Residence.
Die ambitionierten Kataloge der Staatlichen
Kunsthalle Baden-Baden erweisen sich als aktuelle,
für den Kunstdiskurs hoch relevante
Publikationen, in denen kunsthistorische Forschung
und Dokumentationsmaterialien zu den einzelnen
Ausstellungen in ansprechender Weise dargeboten
werden.
Seit 1999 sorgt der engagierte Förderverein
"Freunde der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden,
e.V." für eine weitere Vernetzung der
Kunsthalle in die Stadt hinein.
Neuer Nachbar der Staatlichen Kunsthalle ist seit
2004 das Museum Frieder Burda des Architekten
Richard Meier, mit der sich Herrmann Billings
Vision auf eigene Weise im 21. Jahrhundert
vollendet. Die gemeinschaftliche Präsenz von
öffentlichem und privatem Engagement für
die Kunst an der Oos macht Baden-Baden einmal mehr
zu einem attraktiven Ort der Kultur der
Gegenwart.
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