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Im Rausch der Tiefe
Extended Version
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Darsteller: Jean Reno, Jean-Marc Barr
Regie: Luc Besson
Musik: Eric Serra
Infos zu diesem Titel • Sprachen: Deutsch
(Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby
Digital 2.0) Französisch (Dolby
Digital 2.0) Spanisch (Dolby Digital 2.0)
• Bildformat: 2.35:1 • DVD
Erscheinungstermin: 10. Mai 2003 •
Produktion: 1987
DVD Features:
Original-Kinotrailer
Lauflänge: 162 Minuten
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In
Europa ein Hit, floppte der Film jedoch in
den USA, wo er überarbeitet, mit
neuer Musik und einem anderen Ende
versehen wurde. Dennoch ist aus Luc
Bessons Im Rausch der Tiefe wegen der
fantastisch fotografierten Bilder (an Land
und unter Wasser) und dem
träumerischen Ambiente ein
Kultklassiker geworden. Jean Marc Barr
spielt Jacques (Jaques Mayol), einen
niedlichen, sensiblen und sehr ruhigen
Taucher, den ein einzigartiges tiefes
Verständnis mit dem Meer verbindet.
Er besitzt die erstaunliche
Fähigkeit, bei sehr tiefen
Tauchgängen seinen Herzschlag und
seinen Kreislauf herab zu setzen -- ein
Phänomen, das bisher nur bei Walen
und Delfinen beobachtet wurde, wie ein
Wissenschaftler bemerkt.
Im
Rausch der Tiefe
Die New Yorker
Versicherungs-Sachverständige Joanna
(Rosanna Arquette, aufregend und
liebenswert sexy wie nie) schmilzt dahin,
nachdem sie sich in Jacques unschuldige,
blaue Augen verliebt hat und folgt ihm
nach Italien. Dort setzt Jacques einen
Tauchwettkampf fort, den er seit der
Kindheit mit seinem Rivalen Enzo
führt (Jean Reno, der eine ebenso
komische wie anrührende Performance
zeigt).
Bessons erste Produktion in englischer
Sprache sieht eher nach Europa als nach
Hollywood aus und leidet im Original etwas
unter mangelndem Sprachgefühl.
Stellenweise wirkt der Film eher wie eine
IMAX-Unterwasserdokumentation und nicht
wie das Drama über zwei Taucher, das
er ist. Aber die üppigen,
schönen Bilder geben der
Jacques-Geschichte eine märchenhafte
Dimension, lassen ihn wie eine
männliche Meerjungfrau anmuten. Mehr
Delfin als Mann ist er dermaßen
zwischen irdischer Liebe und seinem
maritimen Paradies hin und her gerissen,
dass ihn der Ruf des Meeres bis in seine
Träume verfolgt (in einer Sequenz von
größerer Eloquenz als jeder
Monolog).
Besson hat seinen Director's Cut 50
Minuten länger gestaltet als die
Kinoversion. Es wird wenig Handlung
hinzugefügt, doch der Fluss und die
nachdenkliche Gangart der Erzählung
kommen dadurch beinahe zum Stillstand. Und
Eric Serras wieder verwendete
Sythesizer-Scores klingen nach 80er Pop,
der manchmal an Disco-Kitsch grenzt. Am
wichtigsten jedoch ist, dass diese Version
den Original-Schluss beinhaltet, der das
Märchen wieder aufgreift, das Joanna
in einer früheren Szene erzählt
wird, so dass der Geschichte die
Doppeldeutigkeit des Endes erhalten
bleibt. (Sean Axmaker/Amazon
Redaktion)
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