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Kopfmüllers
unheimliche Begegnungen mit den letzten
Urzeitfischen
Giganten
unter Wasser
Die Donau ist einer der wichtigsten
Wasserwege Europas. Trotz massiver
Umweltbelastung ist ihr Delta eines der
letzten intakten Ökosysteme des alten
Kontinents. In den weit verzweigten
Seitenarmen des Flusses hat sich eine
ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt
erhalten, die mitunter die letzten
Vertreter einer Spezies beherbergt.
So zum Beispiel den Hausen, den
größten
Süßwasserfisch der Erde. Der
bis zu acht Meter lange Panzerfisch, ein
Mitglied der Familie der Störe,
verlässt alle zwei Jahre das Schwarze
Meer, um im Schutz des Donaudeltas zu
laichen. Die massigen Tiere sind vom
Aussterben bedroht.
Weil das Geschäft mit dem Kaviar
große Gewinnspannen garantiert,
jagen Wilderer den in Russland Beluga
genannten Urzeitfisch. Selbst
Polizei-Patrouillien stellen für die
Kaviar-Mafia keine Gefahr dar. Zum ersten
Mal ist es Matthias Kopfmüller und
seinem Team gelungen, den Hausen in seiner
Unterwasserwelt zu filmen. Sie finden ihn
in einem Gebiet, das Jacques Cousteau
für unbetauchbar erklärt hatte -
im Donaudelta und seinen Seitenarmen.
(SPIEGEL TV)
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