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Samstag 14.
August 2010, 19:00 Uhr
Unter Sternen:
Das Klassik Open Air in der Waldbühne
Berlin
Waldbühne Berlin, Am Glockenturm, 14053
BERLIN
Eine der schönsten Freilichtbühnen
Europas, herausragende, internationale Interpreten
und beliebte Werke des klassischen Repertoires -
das ist der strahlende Dreiklang des großen
Klassik Open-Airs "Unter Sternen": einem
kulturellen Highlight und fröhlichen Fest
für die ganze Familie zugleich. In der
Atmosphäre der Berliner Waldbühne gibt es
für diesen Abend als Eröffnung Wagners
"Lohengrin"-Ouvertüre zu hören: von den
ersten, zarten Tönen an breitet das
renommierte City of Birmingham Symphony Orchestra
(CBSO) einen weichen Streicher-Klangteppich aus,
auf dem das Publikum endgültig der urbanen
Metropole entrückt und in die magische Welt
der Musik entführt wird. Von Simon Rattle, dem
heutigen Chef der Philharmonie zu Weltruhm
geführt, setzt Andris Nelsons, der "Star unter
den Jungdirigenten" (Süddeutsche Zeitung) seit
2008 dessen Arbeit als Musikalischer Leiter des
Orchesters erfolgreich fort.
Ein optisch-akustisches Furiosum verspricht das
folgende "Frozen Times" des israelischen
Komponisten Avner Dorman zu werden. Das
faszinierende Perkussionist Martin Grubinger ist
der Solist dieses von Mozart genauso wie von
balinesischer Gamelan-Musik inspirierten
zeitgenössischen Konzertes für Orchester
und Perkussion und möchte einen Sog aus
schweißtreibenden Rhythmen, athletischer
Höchstleistung und überragender
Musikalität erzeugen. Für
mitreißende Dynamik steht auch Beethovens 5.
Klavierkonzert. Vom ersten, mächtigen
Allegro-Satz führt eine eindrucksvoll
steigende Spannungskurve in diesem Meisterwerk an
Klangbildern von erhabener, leuchtender
Schönheit vorbei bis hin zum liedhaften,
beglückenden Rondo-Finale.
Vor allem aber bietet dieses Konzert seiner
Solistin außergewöhnlich große
Räume zur virtuosen Entfaltung - und dass
diese erfindungsreich, phantasievoll und technisch
brillant gefüllt werden, dafür garantiert
die exzellente französische Pianistin
Hélène
Grimaud. Vielfach
preisgekrönt hat die gefragte Musikerin bei so
renommierten Dirigenten wie Kurt Masur oder
Vladimir Ashkenazy in den bedeutendsten
Konzerthäusern der Welt geglänzt.
Dvoráks "Aus der Neuen Welt" - eine der wohl
populärsten Sinfonien - bildet dann den
krönenden Abschluss dieses Konzertereignisses
und könnte durch die Ohrwurmqualität des
Themas beim nächtlichen Nachhauseweg unter
Sternen zu hundertfacher Wiederholung kommen.
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