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Seebühne
Bregenz vom 22. Juli bis 22. August
2010
AIDA
2010
Die
unglückliche Liebesgeschichte zwischen der
äthiopischen Prinzessin Aida – einst als
Sklavin an den Nil verschleppt – und dem
ägyptischen Feldherr Radames begeisterte schon
bei der Premiere 1871 in Kairo das Publikum und ist
seitdem zu einem der beliebtesten und
meistgespielten Werke der Opernliteratur
avanciert.Dass er auf Puccinis "Tosca" Verdi folgen
lasse, habe triftige Gründe, erklärt
Intendant David Pountney: "Es kommt natürlich
nicht von ungefähr, dass ich mich entschlossen
habe, nach Tosca wieder eine Oper von Giuseppe
Verdi auf die Seebühne zu bringen. Denn sie
ist einfach ein grandioser Ort für all das,
was dieser Komponist am besten beherrschte:
große Leidenschaften und tragische Konflikte
in mitreißende Musik zu verwandeln. Aida ist
aber auch eine sehr moderne Parabel über
Nationalismus, Kriegslust und Feindeshass, die
zeigt, dass es in einem Krieg nur Verlierer geben
kann." Dass die Seebühne am Wasser und nicht
in der Wüste steht, stört Pountney dabei
ganz und gar nicht: "Es ist das erste Mal in der
Festspielgeschichte, dass diese großartige
'Wüstenoper' ans Bodenseeufer versetzt wird,
und natürlich ist das eine große
Herausforderung. Wir denken aber, dass wir eine
sehr spannende Umsetzung gefunden haben." (PR)

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