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Das Rätsel um Kaspar
Hauser
Wer ist der
geheimnisvolle Fremde, der 1828 in Nürnberg
auftauchte?
Ein badischer Prinz, der "letzte Zähringer",
der von der zweiten Frau seines Urgroßvaters
gegen einen sterbenskranken Säugling
ausgetauscht worden ist?
Wurde tatsächlich von deren Schwiegertochter,
der badischen Großherzogin Sophie, der
Mordauftrag erteilt?
Diese Fragen beschäftigten nicht nur vor 175
Jahren eine ganze Reihe von Menschen, sondern haben
auch noch heute große Bedeutung.
Begeben sich sich auf Spurensuche und machen Sie
sich mit den damaligen Lebensumständen ebenso
vertraut wie mit den Rätseln, die Kaspar
Hauser heute noch anhaften.
Herzlichst
Ihr Team von www.bad-bad.de
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Über Kaspar Hauser gibt es
unzählige Bücher. Wir haben für Sie
eine Literaturliste mit den wichtigsten zusammen
gestellt. Weiter >
Auch Annette Borchardt-Wenzel beschäftigt sich
in ihrem Buch "Die Frauen am badischen Hof"
ausführlich mit Kaspar Hauser. Weiter>
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Der Film besticht nicht nur durch
seine konsequente Inszenierung. Gernot Rolls
Kameraarbeit, die zwar auf Realismus angelegt ist,
aber zugleich mit ihren Stilisierungen die Ideen
des Regisseurs Peter Sehr in mächtige Bilder
umsetzt, gehört visuell zum Aufregendsten, was
das deutsche Kino in den 90ern hervorgebracht hat.
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Am Pfingstmontag, dem 28. Mai, des
Jahres 1828 begann das "offizielle"
Leben eines jungen Mannes, der in
Nürnberg hilflos aufgegriffen wurde. Seinem
äußeren Erscheinungsbild nach musste er
aus einfachen Verhältnissen stammen. Neben dem
verwirrten und dümmlichen Eindruck, den er
machte, wiederholte der Fremde ständig den
Satz "Ein Reiter will ich werden, wie mein Vater
einer war."
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Zum Vormund des geheimnisvollen
Fremden wurde der angesehene Jurist Paul Johann
Anselm Ritter von Feuerbach bestellt. Weiter>
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Die Erziehung Kaspar Hausers
übernahm der Nürnberger
Gymnasialprofessor Georg Friedrich
Daumer.
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Sollte Kaspar Hauser wirklich ein
Mitglied des Hauses Baden gewesen sein, so
wären vornehmlich sechs Personen für sein
"Schicksal" verantwortlich:
Karl Friedrich von Baden und seine zweite Frau
Luise Karoline, Karl von Baden und seine Frau
Stéphanie und Leopold von Baden und seine
Frau Sophie. Weiter>
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Mehr als 2000 Bücher und an
die 15000 Broschüren, Artikel, Gedichte und
Lieder sind seit dem Auftauchen des Sonderlings
entstanden.Selbst der "Spiegel" befasste sich mit
dem Kaspar Hauser Mythos. Weiter>
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Der Schatten von Kaspar Hauser
fällt immer wieder auf die badische
Landesgeschichte. Jüngstes Beispiel ist eine
bevorstehende, spektakuläre Neuerwerbung des
Landesmuseums: 40 Glasgemälde aus Schloss
Eberstein, der ehemaligen Sommerresidenz des
badischen Fürstenhauses im Murgtal.
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