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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Viele Künstler der
Vereinigung "Sonderbund" waren auch in der Galerie
Hans Goltz in München ausgestellet.
Der "Sonderbund" wurde 1909 in Düsseldorf als
eine Vereinigung von Künstlern, Sammlern und
Museumsleuten unter dem Vorsitz von K. E. Osthaus
(Gründer des Folkwang Museums in Hagen, 1902)
gegründet. Ziel war die Förderung
künstlerischer Aktivitäten und die
Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Publikum
anzustreben.
Von den Gemeinschaftsausstellungen des "Sonderbund"
war die vierte am bedeutendsten. Sie fand 1912 in
Köln statt. Die dort ausgestellten 634 Werke
boten einen repräsentativen Überblick
über die zeitgenössische Kunst von ihren
Anfängen bis zu ganz neuen Werken. Außer
den Vertretern des Futurismus waren u. a. Werke von
Cézanne, van Gogh, Gauguin, Signac, Picasso,
Mondrian und Munch, wie auch Maler des Kubismus,
der Nabis, des Fauvismus, die Künstler der
"Brücke" und des "Blauen
Reiter" zu sehen.
Die 4. Sonderbund-Ausstellung gab auch den
Anstoß für die Armory
Show 1913 in New York. Bei dieser
ersten amerikanischen Präsentation moderner
europäischer Kunst wurden viele Exponate der
Kölner Ausstellung gezeigt.
(WP)
Literatur:

Moeller, Sonderbund, 1984: Moeller, M. M., Der
Sonderbund. Anfänge und Voraussetzungen in
Düsseldorf, Köln 1984
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Reclams
Künstlerlexikon
von Robert Darmstaedter und Ulrike von
Hase-Schmundt
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Nennung der Hauptwerke verlässlich
informiert.

Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
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