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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Wilhelm Schnarrenbergers
Arbeiten wurden 1916 und 1919 in der Galerie Goltz
ausgestellt.
Wilhelm Schnarrenberger wurde 1892 in Buchen im
Odenwald geboren.
Von 1911 bis 1915 besuchte er die der
Kunstgewerbeschule in München und studierte
daneben noch Architektur an der dortigen
Universität. In dieser Zeit hatte er Kontakt
mit dem Kunsthändler Hans Goltz, in dessen
Galerie seine Arbeiten ausgestellt wurden.
Ab 1920 arbeitete er für die Zeitschriften wie
"Simplicissimus", "Wieland" und "Der Weg". 1921
wurde er als Professur für Gebrauchsgraphik an
der Badischen Landeskunstschule in Karlsruhe
berufen. Er war Mitbegründer der
ORNA-Werkstätten für Werbung und
Innendekoration im Jahre 1924.
Ein Jahr später nahm er an der Ausstellung
Neue Sachlichkeit in Mannheim teil. 1933 wurde ihm
die Lehrerlaubnis entzogen und 1937 wurden seine
Arbeiten als "entartete
Kunst" diffamiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er im Jahr 1947
zum Professor der Staatlichen Akademie der
bildenden Künste in Karlsruhe ernannt.
Schnarrenberger hat als Lehrer immer auf eine
solide Zeichenausbildung gepocht: Verschiedene
Gegenstände, Akte, architektonische Details
wie das Kreuzgratgewölbe im Treppenhaus des
Akademiegebäudes waren die Motive, die seine
Schüler zunächst zeichnerisch
bewältigen mussten, bevor sie mit der Malerei
beginnen durften.
1966 verstarb Wilhelm Schnarrenberger in
Karlsruhe.
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Wilhelm
Schnarrenberger
1892 - 1966. Malerei zwischen Poesie und
Prosa.
Katalog Karlsruhe 92/93. Schnarrenberger
zählt zu den wichtigsten
Künstlern der Neuen Sachlichkeit. Aus
Anlass des 100. Geburtstages zeigte die
Retrospektive rund 130 Gemälde,
Aquarelle, Zeichnungen und druckgraphische
Blätter aus allen Schaffensperioden.
Damit liegt die erste große
Publikation zum Werk dieses Künstlers
vor.
Text: Walter-Dressler, 224 Seiten, ca. 70
SW-Abbildungen, ca. 110 Farbtafeln,
broschiert
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Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
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