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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Pablo Picasso nahm bei der
zweiten Ausstellung des "Blauen Reiter" bei Goltz
im Jahre 1912 teil. Von ihm waren vier Werke
ausgestellt (Frauenkopf/1902, Umarmung/1903,
Kopf/1909, Stilleben/1910).
Pablo Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in
Málaga geboren. 1895 übersiedelte seine
Familie nach Barcelona, wo Picasso an der
Kunstschule La Lonja studierte. 1900 arbeitete er
als Zeichner, erstmals wurden Arbeiten von ihm in
einer Zeitschrift publiziert.
Von 1901 bis 1904 dauerte die "Blaue Periode"
Picassos. 1904 ließ er sich in Paris nieder.
1905 begann die "Rosa Periode", Picasso verkaufte
seine ersten Bilder. 1906 begegnete er Henri
Matisse.
1907 entstand das berühmte Werk der
"Demoiselles d'Avignon", im selben Jahr begegnete
er Georges
Braque. Zwischen ihm und Braque
entwickelte sich eine enge Freundschaft und eine
intensive Zusammenarbeit in der Entwicklung des
Kubismus. Ab 1908 bestimmte die Stilrichtung des
Kubismus das Werk Picassos.
1912 wurden vier seiner Werke in der zweiten
Ausstellung der "Blauen
Reiter" in München bei Hans Goltz
ausgestellt.
1918 heiratete er Olga Koklova, die Primaballerina
der Ballets Russes. Picasso wandte sich nun einer
klassizistischen Formensprache zu. Geburt des
Sohnes Paul im Jahr 1921. Das Thema "Mutter-Kind"
beschäftigte ihn. Zahlreiche Darstellungen von
Badenden waren durch die regelmäßigen
Sommeraufenthalte am Meer angeregt.
Ab 1925 setzte er sich mit dem Surrealismus
auseinander, malte aber nie in diesem Stil. Picasso
war mit den Dichtern André Breton und Louis
Aragon befreundet. Letzte Reisen in den Jahren
1935/35 durch Spanien, intensive Auseinandersetzung
mit dem Thema der Stierkämpfe. 1935 Trennung
von seiner Frau Olga Koklova; Geburt der Tochter
Maya von seiner Geliebten
Marie-Thérèse Walter.
1936 Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges,
Picasso nahm für die republikanisch
gewählte Regierung und gegen General Franco
Stellung. Verbindung mit der Fotografin Dora Maar.
Picasso malte 1937 das monumentale Wandbild
Guernica für den spanischen Pavillon der
Weltausstellung in Paris.
Picasso verließ in den Jahren 1940-1944 das
von deutschen Truppen besetzte Paris nicht. Er
arbeitete an Gemälden und Skulpturen in seinem
Atelier in der Rue des Grands Augustins.
1946 Verbindung mit der Malerin Françoise
Gilot, mit ihr übersiedelte er an die
Côte d'Azur. 1947 Geburt des Sohnes Claude,
1949 Geburt der Tochter Paloma. Picasso begann
intensiv an Keramiken zu arbeiten und es entstanden
auch Skulpturen aus zufällig gefundenen
Gegenständen.
Trennung von Françoise Gilot im Jahre 1953.
Picasso verband sich mit Jacqueline Roque und lebte
mit ihr in Cannes und Vauvenargues und heiratete
sie 1961. Picassos künstlerische Produktion
war in dieser Zeit äußerst reichhaltig.
Er schuf Ölgemälde, verschiedenste
Varianten der Drucktechniken, Linolschnitte,
Skulpturen in den unterschiedlichsten Materialien.
Seine Themen waren der mediterranen Welt und der
Antike entlehnt: Kentauren, Faune und immer wieder
"Maler und Modell".
1963 wurde des Picasso-Museums in Barcelona
eröffnet, das viele Jugendwerke von ihm
besitzt.
Am 8. April 1973 starb Picasso in Mougins.
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Pablo Picasso.
von Hajo Düchting,
broschiert, 159 Seiten, DTV-Verlag, München,
Erscheinungsdatum: 2001

Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
Pablo
Picasso in der Sammlung Burda
Baden-Baden
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