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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Carl Mense hatte 1918 seine
erste Einzelausstellung in der Galerie Hans
Goltz.
Carl (Carlo) Mense wurde am 13. Mai 1886 in
Rheine/Westfalen geboren.
1891 zog die Familie nach Köln, wo Mense das
Gymnasium besuchte und nach der "Mittleren Reife"
eine Lehre im elterlichen Betrieb absolvierte.
Nach einem einjährigen Militärdienst
studierte Mense von 1906 bis 1908 an der
Düsseldorfer Kunstakademie bei Peter Janssen,
ab Herbst 1908 war er Schüler von Lovis
Corinth an der Kunstakademie Berlin, 1909 setzte er
sein Kunststudium an der Kunstschule in Weimar bei
Hans Olde fort.
1911 wurde Mense Mitglied der "Coelner Sezession"
und des Kölner Gereonsclubs und 1912 nahm er
an der "Sonderbundausstellung" in Köln
teil.
1913 schuf er Radierungen (Großsstadt-Zyklus)
unter dem Pseudonym "Otto Marto" und nahm im
gleichen Jahr an der Ausstellung "Rheinische
Expressionisten" in Bonn teil, sowie am "Ersten
Deutschen Herbstsalon" von Herwarth Walden in
Berlin.
Von August
Macke angeregt, organisierte er im Jahre
1914 die Ausstellung "Rheinische Expressionisten"
in der Galerie Alfred Flechtheim in
Düsseldorf.
Mense entwirft Grafiken für Titelblätter
der expressionistischen Zeitschriften "Die Aktion"
und "Der Sturm". Im gleichen Jahr unternahm er mit
seinem Malerfreund Heinrich
Maria Davringhausen eine Reise nach Ascona.
Nach dem Militärdienst (1914-1918) war sein
Malstil vom "Magischen Realismus" geprägt.
1918 hatte er seine erste Einzelausstellung in der
Galerie Hans Goltz in München und danach im
Kunstsalon Goldschmidt in Frankfurt. In
München machte er Bekanntschaft mit Georg
Schrimpf, Oskar Maria Graf, Richard
Seewald und Lotte Pritzel und lernte dort
auch seine spätere Frau Vera Baske kennen.
Im November 1919 war er Mitbegründer der
"Gesellschaft der Künste" im Kölnischen
Kunstverein und wurde Mitglied der Berliner
"Novembergruppe". In Düsseldorf trat er dem
"Jungen Rheinland" bei.
Mense hielt sich in den Jahren 1920 bis 1921
mehrfach in München auf und übersiedelte
schließlich dorthin. Gemeinsam mit Richard
Seewald besuchte er Positano in Italien und
beteiligte sich an der Ausstellung der "Valori
Plastici" in Mailand.
1923 wurde er Mitglied der Münchner "Neuen
Sezession". Nach längeren Auslandsaufenthalten
beteiligte er sich 1925 an der Ausstellung "Neue
Sachlichkeit" in Kunsthalle Mannheim. Im gleichen
Jahr wurde er Professor an der Kunstakademie
Breslau neben Alexander Kanoldt, Oskar Moll, Otto
Müller, Oskar Schlemmer, u. a.
In den Folgejahren war Carl Mense an zahlreichen
Ausstellungen beteiligt. 1933 wurde ihm der
"Rompreis" verliehen, der ihm einen
einjährigen Studienaufenthalt in der Villa
Massimo ermöglichte. Danach unternahm er
Reisen in ganz Europa.
1937 wurden 34 seiner Werke von den
Nationalsozialisten aus Museumsbesitz beschlagnahmt
und als "entartet" diffamiert.
Von 1939 bis 1945 war er Frontoffizier,
anschließend wohnte er in Bad Honeff. Nach
dem Zweiten Weltkrieg hatte Mense noch zahlreiche
Ausstellungen.
Carl Mense stirbt am 11. August 1965 in
Königswinter.
(WP)
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Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
Carl
Menses Autobiografie im ARARAT 1920
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