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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Von August Macke wurden 1912
fünfzehn Arbeiten bei der zweiten Ausstellung
des "Blauen Reiter" in der Münchner Galerie
Hans Goltz ausgestellt.
August Macke wurde am 3. Januar 1887 in Meschede
(Westfalen) geboren.
Von 1904 bis 1906 studierte er in Düsseldof an
der Kunstakademie und an der Kunstgewerbeschule.
Nach dem Studium entwarf er Bühnenbilder und
Kostüme für das Düsseldorfer
Schauspielhaus.
1907 reiste Macke zum ersten Mal nach Paris und
setzte sich dort mit den Arbeiten der
französischen Impressionisten auseinander.
Von 1907 bis 1908 besuchte er die Malschule von
Lovis Corinth in Berlin.
Nach seinem einjährigen freiwilligen
Militärdienst heiratete er 1909 Elisabeth
Gerhardt und zog mit ihr an den Tegernsee. Nach der
Rückkehr von einer erneuten Reise nach Paris
schlug sich in Mackes Arbeiten der Einfluss der
Fauvisten in einem großzügigen
Bildaufbau und mit klar nebeneinandergesetzten
Formen und intensiven Farben nieder.
1910 begann die lebenslange Freundschaft mit
Franz
Marc, mit dem er eine umfangreiche
Korrespondenz über Fragen der Kunst
führte. Im gleichen Jahr nahm er an einer
Ausstellung der von Wassily
Kandinsky geleiteten "Neuen
Münchener
Künstlervereinigung" teil.
Im Jahre 1911 war Macke auf der ersten Ausstellung
des "Blauen Reiter" in der Münchner Galerie
Thannhauser mit drei Arbeiten vertreten.
Im Frühjahr 1912 wurden 15 Arbeiten von ihm
bei der zweiten Ausstellung des "Blauen Reiter" in
der Münchner Galerie Hans Goltz
ausgestellt.
1912 war er mit den Texten "Die Masken" und einer
Abbildung seines Bildes "Sturm" am Almanach
des "Blauen Reiter" beteiligt. Im gleichen Jahr hatte
er Ausstellungen in Moskau, Köln, München
und Jena und konnte bemerkenswerte Verkaufserfolge
erzielen.
Im Oktober 1912 reiste er mit Franz Marc nach Paris
und lernte dort Robert Delaunay kennen. Diese
Begegnung beinflusste seinen Malstil: futuristische
und kubistische Elemente flossen in seine Werke
ein. In Abkehr von der künstlerischen Richtung
des "Blauen Reiter" entstanden nun
Schaustellermotive und Straßenszenen.
1913 beteiligte er sich am "Ersten Deutschen
Herbstsalon" in Berlin und organisierte in Bonn
eine Ausstellung "Rheinischer Expressionisten", die
auch Robert Delaunay besuchte. Im gleichen Jahr
übersiedelte er in die Schweiz nach
Hilterfingen an den Thuner See. Die Bilder, die er
in dieser Zeit schuf, werden heute zu Mackes
Hauptwerken gerechnet, denn sie vereinten die
Einflüsse vieler Kunstrichtungen zu seinem
unverwechselbaren persönlichen Stil.
Im Sommer 1913 initiierte Macke die heute
legendäre "Ausstellung Rheinischer
Expressionisten" in Bonn. Die 15 Künstler, die
er versammelte, vertraten wie er selbst den
Aufbruch zur Moderne. Einige sind mehr dem
Fauvismus verbunden, andere eher den futuristischen
Tendenzen verpflichtet. Sie alle zeichnete jedoch
ein expressives, an französischer Malweise
geschultes Stilempfinden aus: Heinrich Campendonk,
Ernst Moritz Engert, Max Ernst, Otto Feldmann,
Franz Seraph Henseler, Franz M. Jansen, Joseph
Kölschbach, Helmuth Macke, Carlo
Mense, Heinrich Nauen, Clara-Maria
Nauen-Malachowski, Olga Oppenheimer, Paul Adolf
Seehaus, William Straube und Hans Thuar.
Im Februar 1914 reiste er mit Paul
Klee und Louis René Moilliet
nach Tunesien. Die zahlreichen Aquarelle, die auf
dieser Reise entstanden, strahlen die "Seligkeit
der Farben" aus, nach der Macke zeitlebens gesucht
hatte.
1914 wurde August Macke zur Ableistung des
Militärdienstes eingezogen und starb bei einem
Gefecht am 26. September in Frankreich.
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August Macke
von Magdalena M. Moeller
Gebundene Ausgabe
Dumont Literatur und Kunst Verlag

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Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
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