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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Von Oskar Lüthy waren 1912
bei der zweiten Ausstellung der Redaktion "der
blaue Reiter" in der Galerie Goltz drei Aquarelle
zu sehen.
Oskar Lüthy wurde 1882 in Bern geboren. Nach
einem abgebrochenen Architekturstudium begann er
sich mit der bildenden Kunst zu
beschäftigen.
Von 1903 bis 1907 lebte er im Wallis, wo er Bilder
von Berglandschaften malte. Nach seinem
Wallis-Aufenthalt studierte er bei Hans Lietzmann
in München.
Seit 1908 lebte er in Luzern und Weggis, wo er 1911
mit den ebenfalls dort wohnenden Malern
Hans
Arp und Walter
Helbig die Künstlergruppe
"Der
Moderne Bund" gründete.
Von 1911 bis 1914 erfolgten Studienreisen Paris und
Italien.
Lüthy beteiligte sich an verschiedenen
Ausstellungen. 1917 stellte der er mit den
Dadaisten in Zürich aus, 1920 unterzeichnete
er in Berlin deren Manifest.
In den folgenden Jahren beschäftigte er sich
mit Anthroposophie und christlicher Mystik, in
seine Malweise verwendete er Elemente des
Surrealismus und des Kubismus. So entsteht 1928 der
"Wachtraumzyklus". Weitere Sujets in seinem Werk
sind religiöse Themen, sein letztes Hauptwerk,
ein Altarbild für die Christuskirche in
Zürich-Oerlikon, entstand in den Jahren 1941
bis 1943.
Oskar Lüthy starb 1945 in Zürich
(WP)
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Reclams
Künstlerlexikon
von Robert Darmstaedter und Ulrike von
Hase-Schmundt
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Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
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