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 Auf der 2. Ausstellung des "Blauen Reiter" in der Münchner Galerie Hans Goltz war Kubin mit elf Werken beteiligt, darunter Originalzeichnungen der "Sansara"-Mappe. Kubins Arbeiten wurden 1917 und 1919 in Gruppenaustellungen gezeigt, 1921 hatte Kubin eine Einzelausstellung in der Galerie Goltz mit über 100 seiner Arbeiten.


Alfred Kubin wurde am 10. April 1877 in Leitmeritz (Litomerice) in Böhmen geboren.

Kubins Werk ist durch die Darstellung phantastischer Traumvisionen geprägt, die mit einer nervösen zeichnerischen Strichführung dargestellt werden. Kubin wurde dabei maßgeblich angeregt durch die visionären und symbolhaften Werke von Francisco de Goya, James Ensor, Odilon Redon, Edvard Munch und Max Klinger. Er betätigte sich fast ausschließlich als Grafiker.

Kubin lebte seit ab 1898 in München und studierte dort Malerei. 1902 wurde er Mitarbeiter beim Simplicissimus. Nach mehrere Studienreisen im Jahr 1905 wurde er 1906 in Wernstein am Inn auf dem Schloss Zwickledt ansässig.

1909 erschien sein Phantastischer Roman "Die andere Seite", den er selbst illustrierte. In diesem Buch beschreibt er seine Halluzinationen und Weltuntergangsvisionen. Der fiktive Erzähler wird von einem alten Schulfreund in ein fiktives Traumreich eingeladen und verbringt dort drei Jahre voller Grauen. Bei der Zerstörung des Reiches kann er als einer der wenigen überleben und sich zurück in die Realität retten.

Kubin wurde 1909 Mitglied der "
Neuen Künstlervereinigung" München und beteiligte sich 1911 an der ersten Ausstellung des "Blauen Reiter" in der Münchner Galerie Thannhauser.

1921 hatte Kubin eine Einzelausstellung in der Münchner Galerie Hans Goltz mit über 100 seiner Arbeiten.

Kubin illustrierte rund 60 Bücher, veröffentlichte druckgrafische Mappenwerke (1921 "Am Rande des Lebens", 1925 "Ein Totentanz", 1941 "Abenteuer einer Zeichenfeder") und hinterließ mehrere Tausend Federzeichnungen.

Alfred Kubin starb am 20. August 1959 in Wernstein am Inn.

Textvorlage:
WIKIPEDIA


Alfred Kubin

Alfred Kubin, Die Sammlung Leopold
von Romana Schuler,
Rudolf Leopold

Broschiert, 112 Seiten,
Hatje Cantz Verlag

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