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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Paul Klee nahm an der zweiten
Ausstellung des "Blauen Reiter" im Jahre 1912 bei
Goltz mit 18 Bildern teil. Seine erste
Gesamtausstellung war 1920 in der Galerie Goltz.
Hans Goltz war fast 6 Jahre lang Klees
Generalbevollmächtiger.
Am 18. Dezember 1879 wurde Paul Klee in
Münchenbuchsee bei Bern als Sohn eines
Musiklehrers und einer Sängerin geboren. 1898
siedelte er nach München über. Nach
langem Schwanken zwischen Musik, Literatur und
Malerei entschied sich Paul Klee 1891 für die
Malerei und studierte in München zuerst
Graphik an einer Privatschule bei Heinrich Knirr
(1862-1944) und später Malerei an der Akademie
bei Franz von Stuck. Nach einer Italienreise und
einem Aufenthalt bei den Eltern in Bern zog er 1906
nach München und heiratete die Pianistin Lily
Stumpf. 1911/12 kam es zu wegweisenden Begegnungen
mit Wassily
Kandinsky, August
Macke und Franz
Marc. 1912 nahm er an der zweiten
Ausstellung des "Blauen Reiters" in der Galerie
Hans Goltz teil. Der Münchner
Kunsthändler Hanz Golz war vom Oktober 1919
bis Juni 1925 Klees Generalvertreter. Klee besuchte
auch Robert Delaunay in Paris. 1914 reiste er nach
Tunesien mit Macke und Moilliet. Von 1916 bis 1918
leistete er seinen Militärdienst in Bayern
ab.
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Ausstellungskatalog zur
ersten Gesamtausstellung in der Galerie
Hans Goltz in München
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Die Erste Gesamtausstellung Paul Klees in der
Galerie Goltz, wurde am 17. Mai 1920 eröffnet.
Sie umfasste 362 Werke an Gemälden,
Aquarellen, Plastiken, Zeichnungen und
Graphik-Blättern.
Von 1921 bis 1931 lehrte Klee am Bauhaus in Weimar,
später in Dessau und entwickelte dort seine
Gestaltungs- und Farbenlehre. 1925 nahm er an der
Surrealisten-Ausstellung in Paris teil. 1931 wurde
er Professor an der Akademie in Düsseldorf,
doch 1933 wurde er als "entarteter Künstler"
von den Nationalsozialisten fristlos entlassen. Er
kehrte nach Bern zurück. 1937 wurden 102 Werke
seiner Werke in deutschen Sammlungen als
"entartete
Kunst" beschlagnahmt. Paul Klee verstarb
am 29. Juni 1940 in Muralto bei Locarno.
Text: WIKIPEDIA
Mehr zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
Die
Machenschaften um Paul Klees Bild
"Sumpflegende"
Zentrum
Paul Klee Bern
Christian
Rümelins Auseinandersetzung mit Klees Leben
und Werk
Paul
Klees Generalvertrag mit Hans Goltz
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Paul Klee
Kein Tag ohne Linie
Eingebettet in "Verrückung" aus dem
Jahr 1939 und "Wessen Inbegriff" aus dem
Jahr 1940 ist in diesem vom Zentrum
Paul Klee herausgegebenen Band zum
Spätwerk Paul Klees nachzulesen, dass
dieser tatsächlich während
seiner letzten Lebensjahre keinen Tag ohne
Zeichnen und Malen vergehen ließ. In
chronologischer Abfolge sind dort Werk 1
des Jahres 1938 bis Werk 366 des Jahres
1940 aufgelistet - insgesamt 2108, was von
einer außergewöhnlichen
Kreativität und Produktivität
zeugt.
Etwa ein Zehntel dieses
Schaffensergebnisses, das zum Bestand des
Zentrums Paul Klee zählt, ist
gedruckt zu bewundern. Der Titel "Vorsicht
Schlangen", der dem den Schutzumschlag
zierenden Werk zugeordnet ist, sollte
keinesfalls davon abhalten, sich mit
engagierter Neugier in den Kunstband zu
vertiefen. Denn Vorsicht, aus mangelndem
Wissen heraus mit dem Buch
überfordert zu werden, ist ebenso
wenig geboten wie die Gefahr, den
Fachaufsätzen nicht folgen zu
können. Es bleiben die Alternativen,
Paul Klees gestalterische Gabe einfach
mittels Betrachten der Bilder aufzunehmen,
sich in die Ausführungen der
Klee-Kenner zur "Zeichnung von Innen" oder
der "Bedeutung von Schlangen und
Zickzacklinien" und etlichem mehr
einzulesen, oder beides in Abwechslung zu
kombinieren. Die Lebensdaten Paul Klees
unter dem Aspekt der "Biografie des
Zeichnens" liefern ergänzende
Informationen.
Jedem Klee-Liebhaber oder Kunstfreund an
sich wird mit diesem bemerkenswerten
Kunstband die Möglichkeit
eingeräumt, sich selbst immer wieder
von neuem unter wechselnden
Gesichtspunkten ein Betrachtungs- und
Lektüreprogramm
zusammenzustellen.
Das Buch ist im Hatje Cantz
Verlag erschienen.
Rezension: Rika Wettstein (www.bad-bad.de)
Paul Klee
Kein Tag ohne Linie
Hrsg. Zentrum Paul Klee, Bern mit Tilman
Osterwold, Texte von Tilman Osterwold,
Régine Bonnefoit, Jürgen
Glaesemer, Andreas Marti
208 Seiten, 230 Abbildungen, davon 192
farbig, gebunden mit Schutzumschlag
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