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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Werke von Othon Friesz wurden ab
1913 in der Galerie Goltz ausgestellt.
Henri-Achille-Émile-Othon Friesz wurde am 6.
Februar 1879 in Le Havre geboren. Seine erste
künstlerische Ausbildung erhielt er von
Charles Lhuillier an der École des
Beaux-Arts in seiner Geburtsstadt. Mitschüler
von ihm waren Raoul Dufy und Georges
Braque.
Von 1902 bis 1904 setzte er seine Studien an der
École des Beaux-Arts in Paris bei
Léon Bonnat fort. Die streng akademische
Unterrichtsweise behagte Friesz jedoch nicht und er
wandte sich den Impressionisten zu. Durch
Vermittlung von Matisse stoß er zur
Kunstlergruppe "Les Fauves". Unter dem Einfluss von
Cézanne löste er sich alsbald von
"Fauvismus" und versuchte einen eigenständigen
Malstil zu entwickeln.
Im Sommer 1907 malte er zusammen mit Braque in La
Ciotat, im französischen Midi und 1909
unternahm er eine Reise nach Italien, um die Werke
von Raphael and Giotto zu studieren. Im Jahr 1911
hielt er sich in Portugal auf, um dort zu
malen.
1913 war ein Werk von ihm (Landschaft mit Figuren)
in der legendären Armory
Show in New York ausgestellt.
Im Jahr 1914 wurde er Professor an der
Acadèmie Moderne in Paris und lehrte
zusätzlich noch an anderen Kunstschulen.
Mit seinen Arbeiten war er in zahlreichen
Ausstellungen vertreten. 1924 wurde ihm der
renommierte Preis der Carnegie-Stiftung
verliehen.
Othon Friesz starb am 10. Januar 1949 in Paris.
(WP)
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Reclams
Künstlerlexikon
von Robert Darmstaedter und Ulrike von
Hase-Schmundt
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Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
Hans
Goltz und die Armory Show in New
York
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