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Künstler, die in der Galerie Hans Goltz ausgestellt wurden

 Fast alle wichigen Vertreter des Expressionismus wurden in der Zeit von 1912 bis 1927 in der Galerie Hans Goltz in München ausgestellt


Der Expressionismus ist eine Stilrichtung in der Bildenden Kunst, die als künstlerische Bewegung von 1905 bis 1925, besonders in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern als Kunst des seelischen Ausdrucks dem Impressionismus (Darstellung der äußeren Erscheinung der Dinge) entgegentrat.

Die Elemente Farbe, Dynamik, Gefühl lassen sich in nahezu jedem expressionistischen Kunstwerk finden.

Den Malern dieser Epoche waren nicht die wirklichkeitsgetreue Weitergabe von Eindrücken und gefälligen Formen wichtig; im Gegensatz zu den impressionistischen Malern drückten die Expressionisten ihre eigenen Regungen aus, sie gaben ein "durchfühltes" und interpretiertes Motiv weiter.

Sogar ein schwarzweißer Nachdruck eines Bildes lässt die Energie und das Gefühlsleben des Künstlers erahnen.

Künstlervereinigungen wie "
Die Brücke" oder "Der Blaue Reiter", der unter anderem die bekannten Künstler August Macke, Paul Klee und Franz Marc angehörten, führten diesen Malstil weiter bis hin zur Abstraktion.

Bevorzugte Themen des Expressionismus waren unter anderem die Widersprüche des Lebens (Geschlechterkampf, Vater-Sohn-Konflikte etc.), politische Revolutionen und Kriege und die soziale Verelendung.

Der Expressionismus richtete sich als Protest gegen die damals bestehende Ordnung und somit auch gegen das bürgerliche Leben. Überkommene künstlerische Formen wurden aufgegeben (Formzertrümmerung).

Expressionistische Künstler beriefen sich auf Friedrich Nietzsche als ihren Vordenker. Ein Gründungsdokument der Expressionisten war das Futuristische Manifest des italienischen Dichters Filippo Tommaso Marinetti, das in deutscher Übersetzung in der Zeitschrift "Der Sturm" im März 1912 erschien.

Die Zeitschrift "Der Sturm" von Herwarth Walden und der "Ararat", herausgegeben von Hans Goltz, und andere neu gegründete künstlerisch-literarische Zeitschriften dienten den Protagonisten der neuen Kunst als Diskussionsforum.



Alle expressionistischen Künstler wurden von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert, viele erhielten Mal- und Berufsverbot und ihre Werke wurden aus den Museen entfernt.


Wichtige expressionistische Künstler, die in der Galerie Goltz ausstellten:

Edvard Munch (1863-1944)
Heinrich Campendonk (1889-1957)
Otto Dix (1891-1969)
Lyonel Feininger (1871-1956)
Conrad Felixmüller (1897-1977)
George Grosz (1893-1959)
Erich Heckel (1883-1970)
Alexej von Jawlensky (1864-1941)
Wassily Kandinsky (1866-1944)
Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938)
Oskar Kokoschka (1886-1980)
August Macke (1887-1914)
Franz Marc (1880-1916)
Wilhelm Morgner (1891-1917)
Otto Mueller (1874-1930)
Gabriele Münter (1877-1962)
Emil Nolde (1867-1956)
Max Pechstein (1881-1955)
Christian Rohlfs (1849-1938)
Egon Schiele (1890-1918)
Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976)
Marianne von Werefkin (1860-1938)


Textvorlage:
WIKIPEDIA


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  Ausstellungen der Galerie Goltz von 1912 bis 1927



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