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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Georges Braque nahm bei der
zweiten Ausstellung des "Blauen Reiter" bei Goltz
im Jahre 1912 teil. Eine Aktzeichnung, datiert mit
1908, wurde von ihm ausgestellt.
Georges Braque wurde am 13. Mai 1882 in
Argenteuil-sur-Seine geboren. Sein Vater war
Dekorationsmaler.
1890 übersiedelte die Familie nach Le Havre,
wo der junge Braque ab 1899 eine Lehre als
Dekorationsmaler machte und gleichzeitig in der
Abendklasse der "École des Beaux-Arts"
Malunterricht nahm. Mitschüler von ihm waren
Raoul Dufy und Othon
Friesz.
1900 setzte er seine Studien in Paris an der
"Académie Humbert" fort und 1903 kurzfristig
an der "École des Beaux Arts". Im Rariser
"Salon des Indépendants" (Salon der
unabhängigen Künstler), wo er 1906 mit
sechs Werken an einer Ausstellung beteiligt war,
machte er die Bekanntschaft von Matisse, Marquet,
Derain, de Vlaminck und anderen
Künstlerkollegen.
In der Galerie von Kahnweiler (Rue Vignon 28)
lernte er 1907 Pablo
Picasso und dessen Arbeiten kennen.
Zwischen ihm und Picasso entwickelte sich eine enge
Freundschaft und eine intensive Zusammenarbeit in
der Entwicklung des Kubismus.
1912 wurde ein Werk von ihm in der Galerie Goltz
bei der zweiten Ausstellung der "Blauen Reiter"
ausgestellet.
1913 beteiligte er sich an der berühmten
Armory
Show in New York. 1915 wurde Braque im Krieg schwer
verwundet.
Seit 1918 arbeitete Braque eng mit Juan Gris
zusammen, bei seinen Arbeiten trat nun wieder mehr
die Farbe in den Vordergrund wogegen die
"Atelierbilder" der 30er Jahre mehr zur
räumlichen Gestaltung tendierten (Atelier mit
schwarzer Vase).
Nach dem Zweiten Weltkrieg malte er die
Deckenbilder des Etrusker-Saales im Louvre und die
Glasbilder in der Kirche von Varengeville.
George Braque starb am 31. August 1963 in
Paris.
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Kubismus
von Anne Ganteführer-Trier,
Uta Grosenick
Sprache: Deutsch
Broschiert, 96 Seiten, Taschen Verlag
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Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
Hans
Goltz und die Armory Show in New
York
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