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Künstler, die in der Galerie
Hans Goltz ausgestellt wurden
Drei
Werke von Hans Arp wurden 1912 in der zweiten
Ausstellung der Redaktion "Der Blaue Reiter" unter
dem Motto "SCHWARZ-WEISS" ausgestellt.
Hans Arp wurde am 16. September 1887 in
Straßburg geboren. Schon während seines
Studiums an der Kunstgewerbeschule in
Straßburg veröffentlichte Arp 1904 seine
ersten Gedichte. Von 1904 bis 1908 studierte er an
der Kunstschule Weimar und an der Académie
Julian in Paris bildende Kunst. 1909
übersiedelte er nach Weggis in die
Schweiz.
Arp war Gründungsmitglied der 1911 ins Leben
gerufenen schweizer Künstlervereinigung
"Moderner Bund". Er lernte Kandinsky kennen und knüpfte über
ihn Kontakte zur expressionistischen
Künstlergruppe "Der
Blaue Reiter" in München. 1912 wurden drei
seiner Werke in der
zweiten Ausstellung der Redaktion "der blaue
Reiter" unter dem Motto "SCHWARZ-WEISS" in der
Galerie Goltz in München ausgestellt.
Arps abstrakte Werke wurden 1915 in Zürich
ausgestellt. Hier lernte er die Malerin Sophie
Täuber kennen, die er später
heiratete.
1916 illustrierte er Tristan Tzaras "25
Gedichte".
Arp gehörte zu einer Gruppe von
Avantgardisten, die sich regelmäßig im
Café Voltaire in Zürich trafen, um ihre
pazifistische Einstellung öffentlich zu
äußern und zu diskutieren. Diese Gruppe
begründete die Dada-Bewegung in der Schweiz
und veranstaltete ein Kabarett, in dem
Künstler ihre dadaistischen Werke
vorstellten.
1919 zog Arp nach Köln. Hier schloss er
Freundschaft mit Max Ernst und Johannes Baargeld.
Mit beiden Künstlern stand Arp für den
"Kölner Dadaismus", der sich durch
politisch-provokante Arbeiten auszeichnete.
Gemeinsam gaben sie die marxistisch orientierte
Satire-Zeitschrift "Der Ventilator" heraus.
Ab 1920 wandte sich Arp in seinen Arbeiten
stärker dem abstrakten Surrealismus zu. Im
Jahre 1923 begann für Arp die Zusammenarbeit
mit dem in Hannover lebenden Dadaisten Kurt
Schwitters. Arp verfasste Beiträge für
die Zeitschrift "Merz". In gleichen Jahr siedelte
er nach Paris über und nahm dort an der ersten
Gruppenausstellung der Surrealisten teil.
1926 zog Arp nach Meudon (heute: Clamart) in
Frankreich und wurde am 20. Juli 1926
französischer Staatsbürger.
1931 begann er abstrakte Plastiken zu gestalten. Er
wurde Mitglied der französischen
Künstlergruppe "Abstraction-Création",
die sich mit der reinen Abstraktion
beschäftigte. Von den Nationalsozialisten
wurden 1940 Arps Werke als "entartete
Kunst" eingestuft und verboten. Nach der
deutschen Besetzung Frankreichs floh Arp nach
Grasse, in der Nähe von Nizza in den
unbesetzten Teil Frankreichs.
1941 ließ sich Arp in Zurich nieder, wo 1943
seine Frau Sophie Täuber-Arp starb.
Von 1950 bis 1959 entwarf Arp mehrere
Großplastiken für die Universitäten
Harvard und Caracas sowie für das Gebäude
der UNESCO in Paris.
In den Jahren 1952 bis 1958 unternahm er Reisen
nach Griechenland, Mexiko und in die USA. 1959 zog
er nach Locarno (Schweiz) und heiratete Marguerite
Hagenbach.
Hans Arp starb am 7. Juni 1966 in Basel.
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DADA total. Manifeste,
Aktionen, Texte, Bilder.
von Angela Merte (Herausgeber), Karl Riha
(Herausgeber), Jörgen Schäfer
(Herausgeber)
Gebundene Ausgabe, 384 Seiten, Reclam
Verlag, Ditzingen
Dieser Band der "Reihe Reclam"
dokumentiert die wichtigsten Manifeste und
Aktionen und enthält die besten Texte
und Bilder dieser Bewegung, die ihre
Zentren in Zürich, Berlin, Köln,
Genf, Paris, und New York hatte.
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Zum
Thema:

Ausstellungen
der Galerie Goltz von 1912 bis 1927
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