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Wolfgang Gerstner
Baden-Badener Oberbürgermeister von 2006 bis 2014

Wolfgang Gerstner wurde am 21. April 1955 in Lörrach geboren.

Nach dem 1974 in Freiburg abgelegten Abitur und der Ableistung des Wehrdienstes in Achern folgte das Studium der Rechtswissenschaften an der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität in der Zeit von 1976 bis 1981.

Nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen und einer Referendarzeit am Landgericht Freiburg von 1981 bis 1983, sowie dem Zweiten Juristischen Staatsexamen wurde Wolfgang Gerstner erstmals in Baden-Baden tätig. 1984 arbeitete er beim Finanzamt Baden-Baden, wechselte im Jahr 1985 allerdings bereits wieder gen Süden, wo er in Lörrach von 1985 bis 1989 die Position eines Sachgebietsleiters beim Finanzamt Lörrach innehatte.

Im Anschluss daran war er für zwei Jahre Regierungsdirektor, bevor er im Jahr 1992 das Amt des Bürgermeisters der Hohenzollernstadt Sigmaringen übernahm. Seine Amtsführung war derart erfolgreich, dass die Sigmaringer den fünffachen Familienvater, der sich im Jahr 2006 in Baden-Baden der
Wahl zum Oberbürgermeister stellte, nur ausgesprochen ungern ziehen ließen, als dieser die Wahl in der Kurstadt im ersten Wahlgang mit überwältigender Mehrheit gewonnen hatte.

Wolfgang Gerstner

Ihre Wertschätzung brachten sie bei der feierlichen Verabschiedung ihres Schultes am 19. Juni 2006 in der brechend vollen Stadthalle Sigmaringens nochmals mit vielen lobenden Reden, Glückwünschen für sein neues Amt und stehenden Ovationen zum Ausdruck.

Ein Sigmaringer schickte gar eine Huldigung der ganz besonderen Art von der Schwäbischen Alb ins Oostal, die am 23. Juni 2006 im Badischen Tagblatt in der Rubrik Leserbriefe abgedruckt war:

Ihr habt den Schultern uns genommen,
drum heißt ihn herzlich auch willkommen
und steht ihm bei mit Rat und Tat.
Er wagt ja für Euch den Spagat
so zwischen bettelarm und reich,
halb Bettelmönch, halb Wüstenscheich.
Doch müsst Ihr Euch mit Euren Schulden
ganz sicher noch etwas gedulden.
Dann baut er bald ein großes Floß
und flößt rheinab sie auf der Oos.

Er kümmerte als Bürgermeister
sich hier um jeden Scheibenkleister.
Er kannte Kunz und kannte Hinz.
Wir sind nicht finsterste Provinz.
Wir brauchen Daimler nicht und Benz.
Wir war'n schon früher Residenz,
und unser Fürst ist nicht aus Pappe,
und unser Schloss ist nicht Atrappe.

Das Industriegebiet, die Au,
das ist so groß wie Gaggenau.
Wir haben Schulen, eine Masse.
Im Modefach, da sind wir Klasse,
und auch der Zoll ist hier vertreten
und lehrt die Mafiabosse beten.
In uns'rer großen Garnison
liegt eine ganze Division,
die Dienst tut in der weiten Welt,
bewaffnet, doch als Friedensheld.
Der Zollerhof braut bestes Bier,
doch alles trinken selbst wir hier.
Drum kann man's andernorts kaum kaufen.
Man muss zu uns zur Donau laufen.

Das Donautal ist ein Juwel,
und mancher Fremde schaut ganz scheel.
Wo Klett'rer an den Felsenwänden
den Aufstieg proben mit den Händen
und Felsen vor die Füße kollern,
das gibt es nur in Hohenzollern.

Den schönsten Schlossblick - ohne Frage -
hat man von uns'rer Kneippanlage.
Kommt nur mal her bei Sonnenschein!
Viel schöner kann's bei Euch nicht sein!
Bei uns ist immer etwas los!

Drum, liebe Freunde von der Oos,
Ihr habt den Schultes uns genommen.
Heißt ihn auch fürderhin willkommen!
Wir wünschen ihm Erfolg und Glück,
und sollt' ihm beides nicht gelingen,
so nehmen wir in Sigmaringen
sofort mit Kusshand ihn zurück;
denn er war unser bestes Stück!

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© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung: Wolfgang Gerstner/PR

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