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Gottfried Leiber
Friedrich Weinbrenner.
Sein städtebauliches Schaffen für Karlsruhe.
400 Seiten, leinengebunden,
200 Abbildungen, Braun, Karlsruhe
Als Architekt zahlreicher Monumentalbauten in Baden und vor allem in Karlsruhe zählt Friedrich Weinbrenner zu den großen Vertretern des deutschen Klassizismus. Aber auch als Stadtplaner war er engagiert.

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Friedrich Weinbrenner

Friedrich Weinbrenner (1766-1826)

Geboren am 24. November 1766 in Karlsruhe, erlernte Friedrich Weinbrenner im väterlichen Betrieb, ebenso wie sein Bruder, das Zimmermann-Handwerk. Doch bald entdeckte er seine Neigung zur Baukunst. Er besuchte das Gymnasium und war danach einige Zeit in der Schweiz als angehender Baumeister tätig. Lehr- und Wanderjahre folgten. Über Wien, Dresden und Berlin kam Weinbrenner 1793 nach Rom, wo er bis 1797 die Gebäude der Antike und ihre Entwurfsregeln studierte.

Sein langgehegtes Ziel, in seiner Heimatstadt Karlsruhe seine Ideen umzusetzten, erfüllte sich 1797. Weinbrenner wurde Bauinspektor im fürstlichen Bauamt und trat 1801 die Nachfolge von Baudirektor Wilhelm Jeremias Müller an. Die Stelle als oberster Baubeamter Badens, als Stadtplaner, Architekt und Lehrer behielt er bis an sein Lebensende am 1. März 1826.

Gleich zu Beginn seiner verantwortlichen Tätigkeit als Bauinspektor sah sich Weinbrenner vor ungewöhnliche Aufgaben gestellt. Kaum hatte man in Ansätzen die baulich-städtebaulichen Schlüsse aus der 1771 erfolgten Vereinigung Baden-Durlachs mit der Markgrafschaft, Baden-Baden gezogen, führte der Frieden von Lunéville zu einer weiteren Gebietsvergrößerung und zur Erhebung zunächst zum Kurfürstentum, 1806 zum Großherzogtum. Das Land Karl Friedrichs war auf das fast Zehnfache gewachsen. Zugleich stiegen die Ansprüche an die Stadtplanung und an das Bauwesen in der Residenz. Dass das Bauamt diesen voll gerecht werden konnte, bleibt das Verdienst Weinbrenners.

Mit Leo von Klenze und Karl Friedrich Schinkel ist er der namhafteste Vertreter des klassizistischen Baustils in Deutschland.

Neben seinem Wirken in Karlsruhe hat er sich sehr in Baden-Baden engagiert.

1804 entstand in der für Friedrich Weinbrenners typischen klassizistischen Bauweise ein in drei Teile gegliedertes Gebäude am Baden-Badener Marktplatz. "MUSEUM PALÄOTECHNICUM" wurde es genannt. Der Mittelteil beherbergte die eigentliche Museumssammlung: Funde aus der Römerzeit in relativ bescheidenem Umfang. Der linke Seitenraum war als Trinkraum für Thermalwasser konzipiert und im rechten Seitenraum konnte die neu gefasste Ursprungsquelle besichtigt werden. (red)



In Baden-Baden sind folgende Bauwerke von ihm noch zu sehen:
Der Badische Hof (1807-1809)
Das Palais Hamilton (1808)
Boutiquen in den Kolonnaden (1818)
Internationaler Club (1818-1820)
Das Kurhaus (1821-1824)


© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung von Wolfgang Peter nach einer zeitgenössischen Vorlage

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