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Vitus Staudacher (1850-1925)
wurde 1850 in Gaimersheim bei
Ingolstadt geboren. Er starb 1925 in Baden-Baden.
Er begann zunächst als Musiker seine Karriere.
Nach der Rückkkehr vom 70/71 Krieg kam er nach
Baden-Baden, wo er einige Zeit als Violinist beim
Städtischen Orchester spielte.
Künstlerkollegen erkannten sein malerisches
Talent und drängten ihn, auf die Malerschule
nach Karlsruhe zu gehen. So nahm Staudacher das
Studium der bildenden Kunst auf. Bald gehörte
er zur "Oberliga" der badischen Malerriege. Mit dem
in Baden-Baden lebenden Malerkollegen Victor Puhonny war er eng befreundet. Beide
malten oft in der freien Natur in und um
Baden-Baden. Bei dieser "Freilichtmalerei" malten
die Künstler das abzubildene Objekt direkt, in
natürlichem Licht und natürlichem Umfeld.
Diese Form der Malerei steht damit im Gegensatz zur
Ateliermalerei. Staudacher und Puhonny waren in
Baden-Baden die "pioniere" dieser neuen Malweise.
Staudachers Bilder waren zu seiner Zeit in allen
namhaften Kunstausstellungen zu sehen ud wurden
sogar von Sammlern in den USA gegekauft. In
jüngster Zeit findet das Werk Staudachers
wieder ein sehr großes Interesse bei Sammlern
und Kunstliebhabern.
Vom 7. April bis zum 29. Mai 2011 präsentiert
das Kunstmuseum Hasemann-Liebich in der
Künstlerkolonie Gutach eine umfangreiche
Ausstellung des Baden-Badener Kunstmalers. Unter
den ausgestellten Werken sind auch Ansichten von
Baden-Baden und Umgebung.
Mehr Infos zur Ausstellung: www.ortenaukultur.de
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