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Der reiche Onkel
aus Amerika - ein Gründungsstifter des
Festspielhauses
Alberto
Vilar
Der aus Kuba stammende Alberto Vilar wurde wegen
Veruntreuung von Investorgeldern verurteilt. Vilar
soll Millionensummen anderer veruntreut haben, um
seine privaten Schulden zu bezahlen. Er hat u.a.
das Festspielhaus in Baden-Baden, die Bayreuther
und Salzburger Festspiele, das Royal Opera House in
London und die New Yorker Met unterstützt.
Festspielhaus-Chef Mölich-Zebhauser in einem
Interview in der Süddeutschen Zeitung vom
6.4.2009: "Alberto Vilar war für uns der erste
große Förderer in Baden-Baden. 1998, als
das Haus kurz vor der Pleite stand, rettete er mit
einer damals spektakulären Freikartenaktion
das erste Gastspiel des russischen Dirigenten
Valery Gergiev. Als Vilar noch vermögend war,
war er der großzügigste Mensch, den ich
je kennen gelernt habe. Das muss man doch erst mal
fertig bringen, die Hälfte des
Jahreseinkommens für Musik spenden."
Alberto Vilar wurde in den USA im Februar 2010
wegen Veruntreuung von Investorengeldern zu neun
Jahren Haft verurteilt.
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