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Königin Victoria.
Eine Biografie.
350 Seiten, Taschenbuch,
Piper-Verlag München

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Königin Victoria von England

Victoria, Königin von England und Irland. Kaiserin von Indien (1819-1901)

Die dienstälteste Monarchin der Welt wurde am 24. Mai 1819 in Kensington als einziges Kind Eduards, Herzog von Kent, und dessen Gemahlin Marie Luise Viktoria von Sachsen-Coburg, verwitwete Prinzessin von Leiningen, geboren. Acht Monate nach Victoria Alexandrinas Geburt starb der Vater.

Es zeichnete sich bereits früh in Victoria von Kents Leben ab, dass sie die Nachfolge der Brüder ihres Vaters auf dem englischen Thron werde übernehmen müssen. Georg IV., der von 1820 bis 1830 regierte, war kinderlos verstorben, ebenso wie sein Bruder Wilhelm IV., dessen Regierungszeit von 1830 bis 1837 dauerte.

Am 20. Juni 1837 wurde Prinzessin Victoria von Kent, gerade 18 Jahre alt geworden, zur Königin von England gekrönt. Die Hannoveraner Königswürde, die ihre Vorfahren inne hatten, konnte ihr, da weiblichen Geschlechts, nicht übertragen werden.

1840 heiratete die junge Königin ihren Vetter Albert von Sachsen-Coburg-Gotha. Neun Kinder hatte das Paar, dessen Ehe allgemein als ausgesprochen glücklich bezeichnet wurde, weswegen der Tod des Prinzgemahls (Prince Consort) Albert im Jahr 1861 einen tiefen Einschnitt in Queen Victorias Leben bedeutete, wie zahlreiche Chronisten zu berichten wissen.

Queen Victoria hatte eine Halbschwester aus der ersten Ehe ihrer Mutter.

Die 1807 geborene Feodora, die 1828 Ernst Fürst von Hohenlohe-Lauenburg geheiratet hatte, war in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts nach Baden-Baden gezogen und bewohnte die sogenannte Villa Hohenlohe am Michaelsberg.

Im März 1872 stattete Queen Victoria ihrer, ebenfalls verwitweten, schwerkranken Schwester Feodora erstmals einen rein privaten Besuch in Baden-Baden unter dem Pseudonym einer Herzogin von Kent ab. Sie nutzte ihren Aufenthalt darüber hinaus zu ausgedehnten Erkundungen nicht nur in der Stadt und ihrer Umgebung, sondern auch im Schwarzwald und im Murgtal.

Feodora von Hohenlohe


Eine großzügige Spende für die
englische Kirche, mit deren Bau 1864 in der Kurstadt begonnen worden war, zeigte die englische Königin auch als Wohltäterin für ihre Untertanen, die sich in Baden-Baden niedergelassen hatten.

Kurz nach Queen Victorias Besuch war Feodora von Hohenlohe-Langenburg gestorben und in Baden-Baden bestattet worden. Im darauffolgenden Jahr hielt sich die englische Königin für drei Tage und im Frühjahr 1876 wieder für längere Zeit im Oostal auf. Mit ihrer jüngsten Tochter Beatrice und einigen wenigen Vertrauten wohnte sie in der Villa Hohenlohe, während weitere 48 Personen im in der Nachbarschaft gelegenen "Europäischen Hof" untergebracht waren.

Am 27. März 1880 kam Queen Victoria, die zwischenzeitlich auch zur Kaiserin von Indien (1876) erhoben worden war, zu ihrem letzten Besuch in die Kurstadt und erwarb sogar das Haus der verstorbenen Schwester, welches neun Jahre später allerdings wieder verkauft wurde.

In House Osborne starb am 22. Januar 1901 Victoria, Königin von England und Irland, Kaiserin von Indien, mit deren Namen der wirtschaftliche Aufschwung in England, die englische Kolonialpolitik und Englands Aufstieg zur Weltmacht in Verbindung gebracht wird.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


Bildergalerie vom letzten Besuch (1880) der Queen Victoria in Baden-Baden:

Queen Victoria in Baden-Baden


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