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Dienstjubiläum einer Kommissarin
Who's Who der Regisseure und Schauspieler bei »10 Jahre Ulrike Folkerts im SWR-Tatort«


Hamburg/Baden-Baden. Sie ist seit zehn Jahren im Dienst. Kämpft für Gerechtigkeit. Bringt Bösewichter zur Strecke. Ist taff und unbestechlich, hat deswegen manchmal, zugegebenermaßen Probleme. Dennoch sucht sie unbeirrbar nach der Wahrheit und setzt dafür schon mal unerlaubte Mittel ein. Ihr Chef sagt über sie: "Sie ist meine beste Beamtin": Hauptkommissarin Lena Odenthal von der Mordkommission Ludwigshafen - mit bürgerlichem Namen: Ulrike Folkerts.

Ein fernsehhistorisches Datum war die Ausstrahlung des ersten SWR-Tatortes mit der "Odenthal" am 29. Oktober 1989: Sie trat als "Neue" ihren Dienst an und hat seitdem in 17 Tatorten gegen das Böse gefochten. Heute erscheinen Kommissarinnen auf dem Bildschirm selbstverständlich, denn Lena Odenthal hat viele Kolleginnen, aber am Ende der 80er Jahre waren sie es keineswegs. Nur in der englischen und amerikanischen Kriminalliteratur hatten sie sich schon durchgesetzt: die taffen Ermittlerinnen ohne Strumpfnaht und Stöckelschuhe. Frauen, die ihren Kopf und nicht die weibli-chen Waffen einsetzen, um ihren Fall zu lösen. Es ist ein Verdienst von Ulrike Folkerts, diesen Trend im Fernsehen populär gemacht zu haben. Hierin war und ist sie eine Pioneerin.
Als der SWR am vergangenen Samstag die Regisseure und Schauspieler der Tatort-Reihe zur Feier von Fernsehgeschichte und Dienstjubiläum geladen hatte, sind alle gekommen und noch viel mehr.

Die großen Gegenspieler Dominik Horwitz, Jörg Schornagel, Brigitte Karner, Rudolf Kowalski, Jürgen Schmidt, Huub Stapel, Birol Uenel, Christian Berkel und Erika Skrotzki, Katharina Abt, Lilia Lehner hatten es sich nicht nehmen lassen, nochmal ihre (Plastik-) Waffen zu ziehen, um der Kommissarin auf ihre Weise zu gratulieren.

Bei diesem "Angriff" verteidigt wurde Ulrike Folkerts von ihrem Team aus Ludwigshafen, ihrem twistbegeisterten Chef Kriminalrat Friedrichs, gespielt von Hans-Günter Martens, und von der un-ermüdlichen Sekretärin Frau Keller, dargestellt von Annalena Schmidt. Andreas Hoppe, der pasta-abhängige Assistent Mario Kopper, schickte von Dreharbeiten aus Berlin ein Grußwort, er konnte leider nicht kommen.
Prominent vertreten waren die SWR-Tatort-Regisseure mit Nico Hofmann, Ulrich Stark, Thomas Bohn, Nina Grosse, Connie Walther, Didi Danquart und Miguel Alexandre. Die beiden letzten sind für die nächsten Ulrike-Folkerts-Tatorte in 2000 verpflichtet worden.


Nicht fehlen durfte Drehbuchautor Norbert Ehry. Von ihm stammt einerseits das allererste Drehbuch zu einem Folkerts-Krimi, und er hat die Geschichte des Jubiläum-Tatorts "Offene Rechnung" (Regie: Connie Walther) geschrieben, der am 19. Dezember um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Die Geschichte einer Entführung und ihrer Folgen. Von den schreibenden Kollegen waren noch Fred Breinersdorfer und Dorothee Schön anwesend.

Auch spezielle Hamburger Gäste hat es gegeben: Wilhelm Wieben wurde ebenso gesichtet wie Freddy Quinn, Eva Habermann, Muriel Baumeister oder Nadja Galwas.
Eben alle und noch viel mehr...

Für einen richtigen Abspann der Veranstaltung hat der SWR selbst gesorgt: Nicht nur dass der Fernsehdirektor die Lena auf mindestens weitere zehn Jahre dienstverpflichtete, der Sender gab am Samstag ein bis dahin gut gehütetes Geheimnis bekannt. Geplant ist ein Kinofilm mit Ulrike Folkerts und ihrem Team. Titel: Der Präsident.

Wir werden also auch weiterhin nicht ohne die Folkerts auskommen müssen.

© SWR Pressedienst



 


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