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Menschen
in Baden-Baden

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Gabriele Stejskal

Erst 1993 hat die 1947 geborene Baden-Badener Malerin den Weg zur Kunst gefunden. Drei Jahre lang war Igor Kopylkow, ein Absolvent der St. Petersburger Kunstakademie, ihr Lehrer. In der weiteren Auseinandersetzung mit den Kubisten entwickelte Gabriele Stejskal eine Beziehung zur geometrischen Formensprache.

Motive für ihre Bilder findet sie vornehmlich in Arabien und Nordafrika. Sie ist fasziniert von den klaren Formen und den Farben dieser Mittelmeer-Länder. Und genau diese Faszination spricht aus ihren Bildern.

Gabriele Stejskal

Sie malt jedoch ihre Bilder nicht gleich vor Ort. Dort fertigt sie lediglich Bleistiftskizzen an. Wenn sie zu Hause in ihrem Atelier arbeitet, werden die Erinnerungen so lebendig, dass sie genau die Farben und Stimmungen trifft, die sie auf ihren Reisen erlebt und gesehen hat. Um die Eindrücke aus unterschiedlichen Perspektiven wahr zu nehmen, überfuhr die Malerin die Wüste auch mit einem Heißluftballon.

Das Interesse der Künstlerin richtet sich mehr auf die Lebensräume der Menschen, die Mauern von Städten und Palästen mit ihren eindrucksvollen Toren. Aber auch abgelegene Winkel inmitten der Souks in den Altstädten findet sie faszinierend.

Es sind nicht nur die klaren Formen, sondern auch die genaue Farbigkeit, die diese Stimmungen der arabischen Welt so überzeugend wiedergeben. Selbst der ägyptische Staatspräsident
Husni Mubarak zeigte sich bei einem Besuch ihrer Ausstellung im Brenners Park-Hotel in Baden-Baden beeindruckt von ihrer Art, diese Stimmungen festzuhalten.

Eine besondere Authentizität erreicht die Künstlerin dadurch, dass sie den Sand, den sie vor Ort findet, in ihre Acrylarbeiten einbringt. Je nach Fundort zeigt er eine andere Körnigkeit und Tönung von Weiß bis Curry. Und oft sind diese Materialien der Ausgangspunkt für die Farbentwicklung im Bild. Gleichzeitig arbeitet die Künstlerin mit Goldtönen, die man in zarten Linien oder kleinen Flächen findet und die die Bilder noch mehr zum Leuchten bringen.

Der Kritiker
Rainer Braxmaier sagt über ihre Arbeiten: "Ungeachtet aller Assoziationsmöglichkeiten und -gefahren der überbordenden Gefühlsmalerei hat sie ihre bildnerischen Mittel sparsam und sicher im Griff."

Dr. Sigrun Lang

Auch Baden-Badens Oberbürgermeisterin Dr. Sigrun Lang schätzt die Arbeiten von Gabriele Stejskal. Für die Stadt erwarb sie "Kasbah I". Das Bild fand seinen Platz in ihrem Dienstzimmer.

Fotos © G. Stejskal


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