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Sissi. Kaiserin von Österreich.
von Joan Haslip
477 Seiten, Kiepenheuer und Witsch-Verlag, Köln

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Elisabeth von Österreich

Elisabeth von Österreich (1837-1898)

Eines der eigenwilligsten Mitglieder des europäischen Hochadels im 19. Jahrhundert, das weltweit unter dem Kosenamen Sissi bekannt geworden ist, "gab sich die Ehre", im Jahr 1883 die Kurstadt an der Oos für einige Wochen zu besuchen. Die "hohe Dame" war 45 Jahre alt, als sie mit einem Gefolge von 36 Personen im Hotel "Europäischer Hof" abstieg.

Am 24. Dezember 1837 war die Tochter des bayerischen Herzogs Maximilian Joseph geboren worden. Elisabeth war 16 Jahre alt, als sie Franz Joseph I. (1830-1916), Kaiser von Österreich und König von Ungarn, heiratete.

Ihre Abneigung gegenüber höfischen Lebens, ihre Liebe zu Ungarn und ihr eigensinniger, widerspruchsvoller Charakter sind in einer Vielzahl von Büchern beschrieben worden, ebenso wie ihre Naturverbundenheit und Tierliebe.

Natur pur konnte die österreichische Kaiserin in Baden-Baden und Umgebung erleben und genießen. Am 4. April 1883 traf sie mit einem Sonderzug aus Wien ein. Einen pompösen Empfang ersparte sie sich, indem sie einen ihrer vielen "zweitrangigeren" Titel, nämlich den der Gräfin von Hohenembs, benutzte, um den rein privaten Charakter ihres Besuches zu unterstreichen.

Da Elisabeth von Österreich keinen besonderen Wert auf gesellschaftliche Ereignisse legte, beschränkte sich ein Zusammentreffen mit anderen Angehörigen des Adels auf ein Minimum: ein Höflichkeitsbesuch des deutschen Kaiserpaares Augusta und Wilhelm I., ein Besuch beim badischen Regenten, Großherzog Friedrich, in Karlsruhe und dessen Gegenbesuch in Baden-Baden.

Sissi reitet durch die Baden-Badner Wälder

Ansonsten durchstreifte die österreichische Kaiserin die malerische, teilweise noch winterliche Gegend zu Fuß und zu Pferd und erregte durch ihre teilweise recht kühnen Ausritte, die sie häufig allein unternahm, beträchtliches Aufsehen.

Zuweilen wanderte Elisabeth von Österreich auch in geselliger Runde, wie z. B. am 22. April 1883, als sie mit ihrem Gefolge zum Mittagessen im "Gasthaus auf dem Sand" eintraf, oder einige Tage später, als sie mit Schwester, Tochter und Nichte nach einem Marsch zum Korbmattfelsen in der Molkenanstalt einkehrte. Am 7. Mai 1883 beendete Elisabeth von Österreich ihren Besuch in der Kurstadt.


Die Chronisten berichten von einer wahren Reiselust, der die österreichische Kaiserin vor allem nach dem Selbstmord ihres Sohnes, des Kronprinzen Rudolf, im Jahr 1889 frönte.

Ein italienischer Anarchist erstach am 10. September 1898 am Ufer des Genfer Sees die Monarchin, deren Leben und Wesen auch heute noch die Fantasie vieler Menschen anregt.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden

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