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Geschichte des Schulwesens in Baden-Baden

1541


Schulordnung durch Vormundschaft von Statthalter und Räten. Die Schulaufsicht lag beim Kollegiatsstift. Es war ein Schulgeld zu entrichten. Unterricht war jeden Werktag und begann im Sommer um 5 Uhr, im Winter um 6 Uhr.

1597


Es bestanden eine vom Kollegiatsstift betriebene Lateinschule und eine von der Stadt unterhaltene "deutsche Schule".

1623-42


Schulunterricht durch Jesuitenkolleg.

1640


Jesuiten nutzten ein Herrschaftshaus als Aula und Schule.

1670


Klosterschule und Klosterkirche des Frauenkloster Vom Heiligen Grab von Markgräfin Maria-Franziska, Gemahlin Markgrafs Leopold Wilhelm, gestiftet.

1673


In Steinbach regelte eine Polizeiordnung auch die Schulordnung.

1674-79

Das Jesuitenkolleg wurde mit Wohnungen und Unterrichtsräumen erbaut.

1683


Es bestanden bereits fünf Schulen in der Stadt. In Oos fand eine kirchliche "Visitation" statt, da die Kinder zu selten in den Unterricht geschickt wurden. Auch in Hauenebestein wurde dieser Zustand beklagt.

1689


Im Orléanischen Krieg wurde Baden-Baden fast vollständig niedergebrannt und zerstört, so auch die Schulen.

1692


Jesuitenpatres kehrten wieder in die Stadt zurück und nahmen den Lateinunterricht wieder auf.

1695-97


Die Lateinschule der Jesuiten befand sich nun in einem notdürftig wiederhergestellten Refektorium.

1698-1703


Das Jesuitenkolleg mit Schultrakt wurde wieder aufgebaut.

1739


In Haueneberstein wurde über die mangelnde Qualität des Lehrers geklagt.

1745


In Beuern (Lichtental) wurde erstmals ein Schulmeister erwähnt.

1760


Erste Erwähnung einer Schule in Neuweier und in Ebersteinburg.

ab 1760


Regelmäßiger Schulunterricht im Rathaus in Steinbach.

1770

Markgraf August Georg führte die Schulpflicht ein (Allgemeine Landesschulordnung).

1773


Das Gymnasium aus dem ehemaligen Besitz der Jesuiten wurde in ein Lyceum umgewandelt und mit dem Theologiestudium verbunden. Bis 1780 waren alle Lehrkräfte Jesuitenpatres.

1773


Regelmäßiger Schulunterricht in Varnhalt

1775


Eine Lateinschule mit 5 Klassen entstand, 1776 nahm man den Unterricht auf.

1785


Das Kornhaus wurde zu einer Knabenschule umgewandelt.

1789


Es wurde beklagt, dass das in Ebersteinburg als Schule genutzte Haus zu eng und zu dunkel sei.

um 1800


Balg erhielt erstes Schulhaus. Der Schulmeister aus Balg wurde aus der "Weinkaufgeldkasse" bezahlt.
Erste Erwähnung einer Schule in Sandweier. Alle Volksschulen waren Konfessionsschulen, dem jeweiligen Ortspfarrer oblag die Schulaufsicht.
Das Lyceum der Stadt wurde zum Schulstift umgewandelt und mit dem Kollegiatsstift vereinigt und auch die Realschule wurde eingegliedert. Die Besoldung der Lehrer erfolgte durch "Chorherrenpfründe".

1801


Neuweier erhielt ein eigenes Schulhaus.
Das Theologiestudium am Baden-Badener Lyceum wurde an die Universität Heidelberg verlegt.

1803


Ein Fortbildungsunterricht für die schulentlassene Jugend wurde Pflicht.

1805


Die Volksschulen in Baden-Baden, Lichtental, Oos und Balg unterstanden nun der katholischen Kirchenvogtei Schwarzach.
Die aus drei Klassen bestehende städtische Knabenschule hatte einen Schulleiter und zwei Gehilfen.

1808


Das Lyceum der Stadt wurde nach Rastatt verlegt, es verblieben die Mädchenschule Vom Heiligen Grab (277 Schülerinnen) und die Schule im Kornhaus.

1809


Die Stadt erhielt eine neue Höhere Schule, Pädagogium genannt. (Nicht zu verwechseln mit dem heute noch bestehenden Privatgymnasium gleichen Namens.)

1811


Um die drohende Aufhebung des Klosters Lichtenthal zu umgehen, musste dort eine Mädchen-Volksschule eingerichtet werden.

1815


Die Klosterschule Vom Heiligen Grab gründete ein Internat.

um 1840


Eine evangelische Grundschule wurde eingerichtet.
Das Pädagogium wurde durch eine Höhere Bürgerschule mit 7 Lehrern ersetzt.

1845


Die katholischen Volksschulen in Baden-Baden, Lichtental, Oos und Balg unterstanden nun der katholischen Schulvisitatur Baden-Baden, die evangelischen Schulen in Baden-Baden und Lichtental der Schulvisitatur Rastatt.
Badenscheuern hatte zusammen mit Oosscheuern eine Filialschule.

1850-97


An der städtischen Knabenschule unterrichteten nun zwei Haupt- und 2 Nebenlehrer in 4 Klassen fast 300 Schüler.

1853-56


Die evangelische Volksschule bezog Räume im Gasthof Baldreit.

1855


In der Volksschule Oos unterrichteten ein Haupt- und ein Unterlehrer 116 Schüler.
In der Balger Schule war ein Unterlehrer für 102 Schüler zuständig.

1857


Es bestanden zwei private Kinderschulen, ebenso eine Kleinkinderbewahranstalt für 90 Kinder.

1862


Die Aufsicht über die konfessionellen Volksschulen wurde durch Gesetz einem Oberschulrat übertragen, der auch das örtliche Schulvermögen verwaltete.

1862-64


Schulreform: Alle Schulen wurden unter staatliche Aufsicht gestellt.

1863


Nach Einführung der Gewerbefreiheit wurde der Pflicht-Besuch der Gewerbeschule nun aufgehoben. Ab 1873 wieder Pflicht.

1870


Die 1836 gegründete Höhere Bürgerschule wurde zu einem Pro- und Realgymnasium umgewandelt.

1876


Das Gymnasium Hohenbaden wurde gegründet (ehemals Pädagogium/Höhere Bürgerschule).
Die katholische Mädchenschule im Kloster Lichtenthal wurde eine Gemeinde-Grundschule für Mädchen aller Konfessionen.

1879


In Geroldsau wurde ein Schulhaus gebaut, das auch die Kinder Malschbachs aufnahm.
Die städtische Höhere Mädchenschule (ehem. Höhere Töchterschule) hatte bereits 10 Klassen.

1887


Ein Privatgymnasium mit Internat "Pädagogium" wurde gegründet. Seit 1970 staatlich anerkannt.

um 1890


Das Viktoria-Pensionat, zur Ausbildung von Töchtern besserer Stände, wurde gegründet.

1890-91


Die heute denkmalgeschützte Vincenti-Knabenschule wurde erbaut.

1892


Eine Realschule (bis Untersekunda) wurde gegründet.

um 1900


Varnhalt bekam ein zweites Schulhaus.

1901


In Sandweier wurde erst jetzt ein Schulhaus gebaut.

1906


Wegen steigender Schülerzahlen wurde in Balg ein neues Schulhaus errichtet.

1907


Die Oberrealschule, damals Graf-Zeppelin-Schule genannt, erhielt in der Hardstraße einen Neubau und trägt seit 1948 den Namen Markgraf-Ludwig-Gymnasium

1922


Von der Gewerbeschule wurde die Handelsschule getrennt und bezog ihr Domizil in der Merkurstraße.

1926


Die Höhere Mädchenschule wurde in eine Mädchen-Realschule umgewandelt.

1928


Eröffnung einer Höheren Handelsschule.

1929


Die Frauen vom guten Hirten gründeten in Lichtental ein Erziehungshaus für schulentlassene Mädchen, "Maria Frieden" genannt.

1937


Die Höhere Mädchenschule wurde nun Richard-Wagner-Schule, eine Oberrealschule für Mädchen.

1940


Die private Klosterschule für Mädchen im Kloster Vom Heiligen Grab wurde von den Nationalsozialisten geschlossen. 1945 wurde sie wieder eröffnet mit 155 Schülerinnen.

1944


Die Höhere Handelsschule wurde ebenfalls von den Nationalsozialisten geschlossen. Nach Kriegsende wurde sie wieder geöffnet.

1950


Der Gewerbeschule an der Schloss-Straße wurden die Meisterschule für das Damenschneiderhandwerk und die Berufsschule für das Kfz-Handwerk angegliedert.

1957


Aus- und Fortbildungszentrum des Badischen Sportbundes in Steinbach errichtet, heute Landesleistungszentrum.

1958


Neubau der Mädchen-Volksschule in der Rettigstraße.

1959


Das Gebäude der Realschule in der Stephanienstraße wurde eingeweiht.

1969


Der Südwestfunk gründete zusammen mit der Berufsschule eine Telekollegschule, 1998 wegen zu geringer Teilnahme eingestellt.
Die Volkschule in der Weststadt erhielt einen Neubau.

1970


Die private Höhere Schule des Klosters Vom Heiligen Grab wurde staatlich anerkanntes Vollgymnasium und erhielt einen Neubau.

1971


Die neugebauten Hauptschulen in Sandweier und Steinbach nahmen den Unterricht auf.

1973


Gründung der Volkshochschule.

1976


Wegen zu geringer Schülerzahl musste Ebersteinburg seine Grundschule schließen.

1980


Das Schulzentrum West wurde von Innenminister Roman Herzog eingeweiht.

1982


Die städtische Clara-Schumann-Musikschule wurde gegründet.

1989


Einrichtung einer Altenpflegeschule.

1992


Das Haus des Handwerks, eine Ausbildungsstätte der Akademie des Handwerks, wurde eröffnet. Abschluss als staatlich anerkannter Betriebswirt.

1993


Schülerzahlen: öffentliche Schulen: 5.240, Privatschulen: 1.280

1999


Die "Europäische Medien- und Event-Akademie wurde gegründet.


Die Baden-Badener Schulen






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