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Günther Juergens - der Baden-Baden Maler

David Friedrich Weinland

David Friedrich Weinland (1829-1915)

"Rulaman, Erzählung aus der Zeit der Höhlenmenschen und der Höhlenbären" erschien im Jahre 1875. Dieses Buch wurde auch die "Schwäbische Kinderbibel" genannt, denn es stand fast in jedem Bücherregal neben "Lederstrumpf" und "Robinson Crusoe". Übersetzungen erschienen in fast allen Sprachen, selbst in die serbo-kroatische und die lettische Sprache wurde dieses Jahrhundertbuch übersetzt. Der Verfasser heißt David Friedrich Weinland. Und was verbindet ihn mit Baden-Baden? Der berühmte Kinderbuchautor erwarb 1882 das Haus Stephanienstraße 16, wo er am 1. Februar 1883 einzog. Leider ist nicht viel aus seiner Baden-Badener Zeit bekannt, außer dass er mit August Graf Bose, einem Naturwissenschaftler von Weltrang befreundet war. Graf Bose wohnte gegenüber von Weinland in einem Palais, dem ein botanischer Garten angegliedert war mit Treibhäusern, Volieren und tropischen Pflanzen.

Der Pfarrerssohn David Friedrich Weinland kam 1829 in Grabenstetten bei Reutlingen zur Welt. Das Theologiestudium tauschte er bald mit den Naturwissenschaften - er wurde Zoologe. Seine berufliche Laufbahn führte ihn von Berlin an die Universität nach Cambridge, 1859 wurde er wissenschaftlicher Leiter des neuen Frankfurter Zoos. Forschungsreisen nach Kanada und in die Karibik folgten, wo er das Leben der Ureinwohner beobachtete. Später widmete er sich ausschließlich naturwissenschaftlichen Studien, die sich in zahlreichen Veröffentlichungen niederschlugen. Weinland hatte sich schon immer für die Vorgeschichte seiner Heimat interessiert und so erfand er für seine Kinder Geschichten, in die er sein Wissen über vorgeschichtliches Leben und Fundstätten einflocht. So entstand auch sein berühmter Roman "Rulaman".

Weinland schrieb noch eine zweites Jugendbuch "Kuning Hartfest", das die Römerzeit als Hintergrund hat. Auch das römische Baden-Baden soll ihm dazu Anregungen geliefert haben.

Quelle: "Die Chronik der Stephanienstraße" von Margot Fuss

 

© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung: Wolfgang Peter nach einer zeitgenössischen Vorlage.

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