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Der Letzte der Titanen.
Richard Wagners Leben und Werk.
Gebundene Ausgabe,
869 Seiten, Claassen Verlag

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Richard Wagner in Baden-Baden

Richard Wagner (1813-1883)

Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 als Sohn des Juristen Friedrich Wagner und seiner Frau Johanna in Leipzig geboren. Nachdem Friedrich Wagner im November 1813 gestorben war, heiratete seine Witwe im Jahr 1814 den Schauspieler und Porträtmaler Ludwig Geyer, woraufhin die Familie nach Dresden zog. Nach dem Besuch der Kreuzschule in Dresden kehrte Richard Wagner 1827 nach Leipzig zurück, um bis 1831 am dortigen Nicolai-Gymnasium unterrichtet zu werden. Mit 18 Jahren nahm er am musiktheoretischen Unterricht der Universität Leipzig teil. Erste Kompositionen entstanden.

1833 wurde er Kapellmeister in Würzburg. Nach Zwischenstationen in Magdeburg und Königsberg wurde Richard Wagner 1837 Musikdirektor in Riga. Zwischenzeitlich hatte er die Schauspielerin Wilhelmine Planer geheiratet. Wegen hoher Schulden flüchtete Richard Wagner aus Riga und kam über Dänemark, Norwegen und London nach Paris, wo er erstmals
Franz von Liszt begegnete.

1842 wurde die vierte seiner bis dahin komponierten Opern "Rienzi" in Dresden mit großem Erfolg uraufgeführt, weswegen Richard Wagner zum Kapellmeister in Dresden ernannt wurde. Im Jahr darauf folgte die Uraufführung der Oper "Der fliegende Holländer".

Richard Wagners Zeit in Dresden endete, als er wegen der Teilnahme an den Maiaufständen des Jahres 1949, deren Auslöser die
badische Revolution gewesen war, fliehen musste. Mit Franz von Liszts Hilfe gelangte er in die Schweiz.

In der rastlosen Zeit seines Exils verfasste er kulturpolitische Schriften, setzte sich kritisch mit dem deutschen Theaterwesen auseinander und begann den "Ring der Nibelungen" zu konzipieren.

1860 kam Richard Wagner nach Baden-Baden, um bei der späteren deutschen Kaiserin Augusta von Preußen, die regelmäßig im Sommer im
Maison Meßmer logierte, um Aufhebung der gegen ihn nach wie vor bestehenden Sanktionen nachzusuchen.

In den Folgejahren war Richard Wagner, inzwischen amnestiert, häufiger Gast im Haus der berühmten Sängerin
Pauline Viardot-Garcia in Baden-Baden. Er reiste aus Paris, Wien oder München an, wo er seit 1864 mit Unterstützung des bayerischen Königs Ludwig II. lebte und arbeitete.

Seinem Schüler und Freund
Hans von Bülow hatte er die Stelle eines Kapellmeisters in München vermittelt. Dieser bereitete die Uraufführung der Wagner-Oper "Tristan und Isolde" vor, während sich seine Frau Cosima, eine Tochter Franz von Liszts, für ein Leben mit Richard Wagner entschied.

Die kostenaufwendigen Operproduktionen, Richard Wagners aufwendiger Lebensstil und sein von der Gesellschaft missbilligtes Verhältnis zu Cosima von Bülow führten 1866 zur Ausweisung Richard Wagners aus München.

In der Nähe von Luzern lebte Richard Wagner, der 1870 die geschiedene Cosima von Bülow geheiratet hatte, bis ihm die Stadt Bayreuth Land zum Bau eines Operhauses anbot.

Konkurrentin zu Bayreuth war Baden-Baden, wo bereits in den 1860er Jahren der Gedanke aufgekommen war, ein Festspielhaus für Richard Wagners Opern zu bauen, was beim Stadtrat großen Zuspruch erfuhr Letztendlich entschied sich Richard Wagner, der Stadt Bayreuth den Vorzug zu geben. Im Jahr 1872 war der Grundstein zum Festspielhaus gelegt worden, 1876 erfolgte mit der Uraufführung des "Ringes der Nibelungen" die feierliche Eröffnung.

Geldprobleme hatten Richard Wagner sein ganzes Leben lang begleitet, weswegen immer wieder Gönner und Gönnerinnen aushelfen mussten. Das änderte sich auch nicht nach der Eröffnung des Bayreuther Festspielhauses, dessen kostenintensive Produktionen Richard Wagner zwangen, Konzerte zu geben, um mit deren Erlösen eine Begleichung seiner Schulden anzugehen.

Im September 1882 zog Richard Wagner wegen Herzproblemen nach Venedig, wo er am 13. Februar 1883 starb. Beigesetzt wurde der eigenwillige Künstler, der eine ganze Epoche geistig mobilisiert hat, im Garten der Wagner-Villa Wahnfried in Bayreuth.


Von Rika Wettstein, Baden-Baden


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