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Robert Stolz
(1880-1975)
Der populäre Nachfahre der
großen Wiener Operettendynastie wurde am 25.
August 1880 in Graz geboren. Robert Stolz wurde in
der Komposition von seinem Vater und sodann von
Robert Fuchs in Wien und in Berlin von Engelbert
Humperndinck unterwiesen. Er war
Theaterkapellmeister in Brünn, Mannheim und
zwölf Jahre lang am Theater an der Wien und
trat an vielen anderen Orten in Europa als
Gastdirigent auf.
Nach seiner Emigration 1938 lebte er in New York
und Hollywood. 1950 kehrte er nach Wien
zurück. Er starb am 27. Juni 1975 in Berlin.
Er schrieb mehr als 100 Filmmusiken und die Musik
zu verschiedenen Bühnenstücken, vor allem
aber über 60 Operetten, wie z. B. "Wenn die
kleinen Veilchen blühen" (1923), "Venus in
Seide" (1932) oder "Frühling im Prater"
(1949). Von den Filmmusiken seien "Zwei Herzen im
Dreivierteltakt" (1930) und "Ich liebe alle Frauen"
(1935) erwähnt.
Robert Stolz war oft zu Besuch in Baden-Baden,
besonders während seiner Mannheimer Zeit. Er
liebte es, in der Lichtentaler Allee zu flanieren, um sich durch die
traumhafte Umgebung inspirieren zu lassen. Hier
entstand auch das bekannte Volkslied "Vor meinem
Vaterhaus steht eine Linde".
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Stolz notierte Noten dazu
auf ein Blatt Papier. Die Stadt
Baden-Baden würdigte den Komponisten,
indem sie ihm ein Denkmal in der
Lichtentaler Allee errichten ließ,
das genau an der Stelle zu finden ist, wo
Robert Stolz seine Eingebung zu diesem
poulären Volkslied hatte.
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