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Robert Koch

Am 27. Mai 1910 starb der Arzt und Forscher Robert Koch in Baden-Baden

Robert Koch war am 11. Dezember 1843 als dritter Sohn des Bergrats Hermann Koch in Clausthal geboren worden. 1876 identifizierte er den Milzbrandbazillus als Erreger der gefährlichen Viehseuche. 1882 konnte er nachweisen, dass die in "tuberkulösen Substanzen vorkommenden Bazillen nicht nur die Begleiter des tuberkulösen Prozesses, sondern die Ursache desselben sind". Die Entdeckung war Bahn brechend in einer Zeit, in der noch rund ein Siebtel aller Menschen in Deutschland der Krankheit zum Opfer fiel.

Von 1883 an widmete sich Koch der Erforschung weiterer tödlicher Krankheiten wie der Pest, Cholera und Malaria. Seine wissenschaftlichen Leistungen wurden 1905 mit dem Nobelpreis gewürdigt.

Schon in den Jahrzehnten zuvor hatten sich Anzeichen einer Angina pectoris bemerkbar gemacht - im Frühjahr 1910 erkrankte Koch ernsthaft. Er klagte über Schmerzen in der linken Brustseite und Atemnot. Am 23. Mai 1910 bezog er Im Sanatorium Dr. Dengler in Baden-Baden sein Quartier. Im milden Schwarzwaldklima besserte sich zunächst sein Zustand. Am Abend des 27. Mai wollte er vor dem Essen an der offenen Balkontür noch die Sonne und den Blick auf die Oos genießen. Bei der Visite fand ihn der Arzt tot vor.

Koch wurde seinem Wunsch entsprechend im Krematorium von Baden-Baden eingeäschert. Dieses war erst ein halbes Jahr zuvor eingeweiht worden, nachdem sich ein Verein ganz im Sinne Kochs mit dem Argument der Seuchenvermeidung für den Bau eingesetzt hatte. Die Asche des berühmten Gastes wurde nach Berlin überführt, wo sie im Institut für Infektionskrankheiten, dem heutigen Robert-Koch-Institut in einem eigens errichteten Mausoleum bestattet wurde.

Zu seinem Gedenken hat man in Baden-Baden eine Straße nach ihm benannt.


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