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Olympischer Kongress in Baden-Baden

Der 11. Olympische Kongress 1981 in Baden-Baden

Der Olympische Kongress ist eine vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) organisierte Versammlung von Persönlichkeiten, die im gemeinsamen Handeln für die olympische Bewegung vereint sind. Die Zielsetzung des Kongresses ist die Einbindung der olympischen Bewegung in die sich verändernde Gesellschaftsstruktur und die damit verbundene Sicherung des Fortbestandes der Olympischen Spiele. Der erste Olympische Kongress fand vom 1894 in Paris statt und wird als Gründungsversammlung des IOC und als Geburtsstunde der Olympischen Spiele der Neuzeit angesehen.

Der in Baden-Baden veranstaltete Olympische Kongress fand vom 20. September bis 3. Oktober 1981 im Kurhaus statt. N.O.K. Präsident Willi Daume holte Teilnehmer aus 140 Ländern der Welt nach Baden-Baden.

Der Baden-Badener Kongress fand im Umfeld äußerster politischer Spannungen statt, die auch gravierende Auswirkungen auf den Sport und die Olympischen Spiele hatten. Die Olympiaboykotte der Jahre 1976 und 1980 führten die olympische Bewegung an den Rand ihrer Existenz. Der in dieser Krise mutlos handelnde IOC-Präsident Killanin wurde 1980 durch Juan Antonio Samaranch abgelöst. Er bemühte sich, führenden Sportfunktionären einerseits und Politikern andererseits darzulegen, dass die Einflussnahme der Politik auf den Sport das Ende der Olympischen Spiele und darüber hinaus auch das Ende der gesamten internationalen Sportbeziehungen sein würde. Sehr deutlich wies das IOC darauf hin, dass die für den Olympischen Kongress verschickten Einladungen nur dem Zweck dienten, sich intensiv mit den Angelegenheiten des Sport und der Sportler auseinanderzusetzen. Das Motto des Kongresses United by and for Sport (Vereint durch und für den Sport) brachte dies deutlich zum Ausdruck.

Die Zweifler an einem Erfolg des Baden-Badener Kongresses wurden im Verlauf eines Besseren belehrt. Die Vielzahl der für die Zukunft der Olympischen Spiele und der olympischen Bewegung relevanten Themen führte trotz eines straffen Programms das den Delegierten oftmals nur eine Redezeit von fünf Minuten zugestand, zu einer Fülle von Ansichten. Es gelang allen Beteiligten hieraus klare und einheitliche Empfehlungen zu definieren, die in der Folge zu durchaus bedeutsamen Beschlüssen führten, wie etwa die Bildung einer Athletenkommission oder die Aufnahme der ersten zwei Frauen, Pirjo Häggman aus Finnland und Flor Isara Fonesca aus Venezuela, ins IOC.

Ein weiterer Grund für den Erfolg des Baden-Badener Kongresses ist die Einbeziehung von Funk, Fernsehen und Printmedien als nahezu gleichberechtigte Partner innerhalb der olympischen Familie. Die Direktübertragung der Eröffnungsfeier im Fernsehen und der Beobachterstatus aller Medien trug dazu bei, erstmals eine breite Öffentlichkeit in den Kongress einzubinden und ihnen die Inhalte zu vermitteln. Damit legte man zugleich auch den Grundstein für die öffentliche Vermarktung der Olympischen Spiele. Konsequenterweise wurden auch die Amateurregeln weitgehend abgeschafft.

Pressestimmen:
Im Jahr 1981, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, der auch den Sport in zwei Lager spaltete, öffnete sich die olympische Welt dem Kommerz - mit dem Segen der Sportler. Baden-Baden 1981 prägt bis heute die Spiele und ihr Athletenbild.
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Abbildung: Ausschnitt vom offiziellem Kongressplakat, gestaltet von Otl Aicher. Textquelle: WIKIPEDIA

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