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Ginette Neveu

Ginette Neveu (1919-1949)

Die wunderbare Geigenvirtuosin Ginette Neveu wurde am 11. August 1919 in Paris geboren. Auf Anregung der Mutter begann sie bereits im Kindesalter mit dem Geigenspiel und trat erstmals mit sieben Jahren öffentlich auf. Mit neun Jahren erhielt sie den Ersten Preis der Pariser Musikhochschule und den Ehrenpreis der Stadt Paris. Zwei Jahre später, im Jahr 1930, begann Ginette Neveu ihre musikalische Ausbildung am Pariser Konservatorium, die sie bereits nach acht Monaten mit besten Ergebnissen beendete. Die Teilnahme an internationalen Wettbewerben folgte, so 1931 ein Wettbewerb in Wien, wo Carl Flesch auf Ginette Neveu aufmerksam wurde und sie ab 1933 als Schülerin unterrichtete. Beim Internationalen Wettbewerb in Warschau gewann Ginette Neveu 1935 den Ersten Preis und vergrößerte damit ihren Ruf, die weltbeste zeitgenössische Violinistin zu sein.

Neben ihrer außergewöhnlichen Virtuosität zeichnete sich Ginette Neveu durch ein enormes Arbeitspensum aus, das ihr mit dazu verhalf, ihrem Instrument reinsten Klang größter Ausstrahlungskraft zu entlocken, was nicht nur ihr Konzertpublikum faszinierte, sondern auch heute noch Anlass zur Bewunderung gibt. Einige Konzerte hat Ginette Neveu auf Tonträger aufgenommen, so auch das Violinkonzert
Johannes Brahms'.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der Konzerttourneen unmöglich gemacht hatte, begann Ginette Neveu wieder Konzerte im Ausland zu geben. Am 25. April 1948 spielte sie mit dem ORTF Orchester in Baden-Baden ein Radio-Konzert ein. Der Dirigent war Roger Désormière. Am 25. September 1949 zog sie das Baden-Badener Publikum im Kurhaus in Bann, als sie mit dem neu gegründeten
Sinfonieorchester des Südwestfunks unter der Leitung Hans Rosbauds Beethovens Violinkonzert in höchster Vollendung spielte. Dieses Konzert ist der Nachwelt in Form eines Mitschnitts als Beweis der außergewöhnlichen Fähigkeiten Ginette Neveus, die vielen Violinistinnen, wozu auch Anne-Sophie Mutter gehört, zum Vorbild geworden ist, erhalten geblieben.

Am 20. Oktober 1949 kam Ginette Neveu bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Ihr Grab auf dem
Pariser Friedhof Père Lachaise ist auch noch Jahrzehnte nach ihrem Tod Anziehungspunkt vieler dankbarerer Kunstfreunde.

Von Wolfgang Peter und Rika Wettstein, Baden-Baden











© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung: Wolfgang Peter

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