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Max Beckmann in Baden-Baden

Max Beckmann (1884-1950)

Max Beckmann kam am 12. Februar 1884 als Sohn eines Mehlhändlers und Grundstücksmaklers in Leipzig zur Welt. Von 1900 bis 1903 studierte er Malerei bei dem Norweger Frithjof Smiths an der Weimarer Großherzoglichen Kunstschule. Nach seinem Studium unternahm er Studienreisen in die Schweiz und nach Paris. Ab 1904 lebte Beckmann in Berlin und nach der Verleihung des Villa-Romana-Preises im Jahr 1906 lebte er in Florenz. Zurück in Deutschland schloss er sich der
Berliner Sezession an und wurde 1910 deren jüngstes Vorstandsmitglied 1911 trat wieder aus der Sezession aus.

Beckmanns Frühwerk war vom deutschen Impressionismus geprägt, beeinflußt von Liebermann und Corinth. Seine bevorzugten Themen waren Landschaften und dramatische Ereignisse der Vergangenheit und Gegenwart ("Amazonenschlacht", 1909; "Untergang der Titanic", 1912).

Bis zu seinem psychischen und körperlichen Zusammenbruch erlebte Beckmann den ersten Weltkrieg als freiwilliger Sanitätssoldat in Flandern. Die Eindrücke des Krieges veränderten seine Malerei grundlegend. Die Gegenstände seiner Bilder werden expressiv und kantig wiedergegeben. Der Raum wird oft kubistisch zergliedert. Häufig wird die Brutalität des alltäglichen menschlichen Umgangs dargestellt. Ein herausragendes Hauptwerk dieser Zeit ist das Bild "Die Nacht" von 1918/19.

1915 übersiedelte er nach Frankfurt, wo er zehn Jahre später Professor an der Städelschule wurde. Beckmann feierte in diesen Jahren zunehmend größere Erfolge, die in Retrospektiven in Mannheim, Zürich, Basel und Paris gipfelten. Die Farbigkeit seiner Malerei wurde in den zwanziger Jahren kräftiger. Der Zeitgeist der Neuen Sachlichkeit zeigte sich in der Reduzierung der Bildgegenstände. Beckmann war in diesen Jahren wieder verstärkt an mythologischen Inhalten interessiert.

1925 trennte er sich von
Minna Tube und heiratete die Sängerin Mathilde von Kaulbach.

Nach Baden-Baden kam Beckmann erstmals 1923 auf Einladung des Künstlerehepaares
Arthur und Stefanie Grimm, die zur Familie der Eigentümer des Brenners Parkhotel gehörten. Er traf auch den Maler Rudolf Großmann.

Max Beckmann hielt sich in Begleitung seiner Frau Mathilde zwischen 1935 und 1937 für mehrere Wochen in Baden-Baden auf, um seine angegriffene Gesundheit zu stabilisieren. In Baden-Baden fertigte er Zeichnungen und Skizzen an, die er dann später als Bilder malte, beispielsweise die beiden Bilder "
Die Stourdza-Kapelle - Regentag in Baden-Baden" und "Blick aus dem Fenster in Baden-Baden", die sich heute in der Sammlung Frieder Burda befinden.

Vom Juli bis September 2005 war im Museum Frieder Burda eine Ausstellung, wo die Arbeiten von Max Beckmann aus seiner Zeit in Baden-Baden im Mittelpunkt standen. (WP)

Max Beckmann: Das Baden-Badener Gefühl (Artikel in der FAZ)
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© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung: Wolfgang Peter
Posted June 15, 2018


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