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Emil Keßler

Emil Keßler  1813-1876

Weitgehend in Vergessenheit geraten ist der Baden-Badener Eisenbahnpionier Emil Keßler. Er baute eine der ersten Lokomotiven Deutschlands. Im Jahre 1840 begann in Baden das Eisenbahnzeitalter: die erste Bahnstrecke zwischen Mannheim und Heidelberg wird eröffnet. Engländer lieferten die ersten Lokomotiven und auch die nötigen Fachleute.

Doch bereits 1841 verließ die "Badenia", die erste im Land selbst gebaute Lokomotive, die Werkshallen der Karlsruher Firma Keßler und Martiensen.

In kurzer Zeit entwickelte sich das Unternehmen zu einer der größten Fabriken in ganz Baden.

Emil Keßler, seit 1842 Alleininhaber, war eine herausragende Persönlichkeit des beginnenden Industriezeitalters.

Emil Julius Carl Keßler wurde am 20. August 1813 in Baden-Baden geboren und besuchte das Pädagogium. Er wohnte mit seiner Familie auf dem Schlossberg. Nach seiner Baden-Badener Schulausbildung studierte er in Karlsuhe Bauingenieurwesen und Maschinenbau.

Nach dem Studium begab er sich auf Reisen. 1837 gründet er, 24-jährig, zusammen mit Theodor Martiensen eine Maschinenfabrik, wo zunächst technische Geräte, Kleinmaschinen und Eisenbahnzubehör gefertigt wurde. Ab 1841 wurden dann Lokomotiven hergestellt. Keßler beschäftigte 800 Arbeiter bis zur Wirtschaftskrise. 1851 ging die Firma in Liquidation.

Seine zweite Fabrikgründung in Esslingen sollte noch erfolgreicher werden: er bekam den Zuschlag bei einer Ausschreibung der württembergischen Regierung. Seine Lokomotiv-Fabrik Esslingen entwickelte sich zu einem der führendsten Unternehmen in Deutschland. Es wurden jährlich mit über 1000 Beschäftigten 50 Lokomotiven gebaut, aber auch Dampfschiffe und Eisenbahnzubehör. Man exportierte in viele Länder, sogar nach Indien.

Als Emil Keßler am 16. März 1867 mit 53 Jahren starb, hatte er über 800 Lokomotiven in seinen beiden Werken gebaut. Sein gleichnamiger Sohn führte das Werk seines Vaters fort.


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