Baden-Baden - der ultimative Stadtfüherer

Baden-Baden News

Baden-Baden Facts

Inhalt

Stadtrundgang

Stadtplan

Ämter A-Z

Anreise

Geschichte

Kunst/Kultur/Museen

Sehenswürdigkeiten

Festspielhaus

Theater

Casino

Thermen

Hotels buchen

Events

Sport/Freizeit

Restaurants

Cafés/Bars

Shopping

Buch-Shop

Stadtteile

Umgebung

Elsass

Awards

Links

Archiv

Ihre Werbung bei uns

Kontakt

Impressum


Hotels in Baden-Baden buchen

Günther Juergens - der Baden-Baden Maler

Jacob Rosenhain

Jacob Rosenhain

Quelle: Meyers Konversationslexikon, Band 13, Seite 190, Leipzig, 1889

Rosenhain hatte seine Ausbildung bei Jakob Schmitt in Mannheim und bei Schnyder von Wartensee in Frankfurt/Main erhalten. 1837 ging er nach Paris und veranstaltete Kammerkonzerte. Dort trat er als Pianist auf und setzte sich, gefördert von Cherubini, Rossini und Berlioz, für die deutsche Musik ein. 1843 gründete er gemeinsam mit Johann Baptist Cramer eine Klavierschule. Seit 1870 lebte Rosenhain in Baden-Baden in einer prächtigen Villa. Der 15-jährige Brahms eröffnete am 21. September 1848 sein erstes eigenes Konzert mit eines Komposition von Rosenhain (Adagio und Rondo aus dem A-Dur-Konzert).

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 15. Dezember 1893:

"Aus Baden, 9. Dezember (1893). Zur Vorfeier des auf den 2. Dezember fallenden Geburtstages des in Baden-Baden ansässigen Komponisten Jacques Rosenhain veranstaltete das dortige Kurkomitee im großen Saale des Konversationshauses ein Festkonzert, in welchem unter der ungewöhnlichen regen Anteilnahme des Publikums, das dem greisen Künstler große Ovationen bereitete, verschiedene Hauptwerke desselben zur Aufführung kamen. J. Rosenhain ist am 2. Dezember 1813 in Mannheim geboren und wurde durch die Gunst des Fürsten Karl Egon von Fürstenberg bei Kalliwoda und später bei Schnyder in Frankfurt als Pianist und Komponist ausgebildet. Nach Konzertreisen in Deutschland und einem Besuch in London, wo er durch sein herrliches Klavierspiel hohe und höchste Anerkennung fand, siedelte er zu dauerndem Aufenthalt nach Paris über, welches dazumal den Mittelpunkt musikalischen Lebens bildete. Hier schloss der junge Rosenhain innige Freundschaft mit Cherubini und Rossini. Das Jahr 1870 nötigte den Künstler, Paris zu verlassen, und er ließ sich nun dauernd in dem schönen Baden-Baden nieder, wo sein gemütliches Heim den Sammelpunkt hervorragender Künstler und Gelehrter bildete. Einer der prachtvollen Lorbeerkränze, die der Ehrenabend dem Jubilar brachte, war von der Prinzessin A. von Fürstenberg gespendet, die sich ebenfalls unter den Anwesenden befand."

Bühnenwerke von Jacob Rosenhain:


Der Besuch im Irrenhaus (Johann Gottlieb Rhode), Oper 1 Akt (1834 Frankfurt/M)

Liswena, Oper 3 Akte, umgearbeitet als Le Démon de la nuit (Etienne Arago), Oper 2 Akte (1851 Paris)

Volage et Jaloux (Thomas Sauvage), Oper 1 Akt (1863 Baden-Baden)

Die Oper "Der Besuch im Irrenhaus" wurde am 29. Dezember 1834 in Frankfurt uraufgeführt und wurde in verschiedenen Städten gespielt.

Rosenhains zweite Oper " Liswenna" ist leider heute verschollen.

Seine dritte Oper "Volage et Jaloux" komponierte Rosenhain in Baden-Baden.

Neben seinen Opern komponierte er noch zahlreiche Lieder.

Der heute so gut wie vergessene Pianist und Komponist starb am 21. März 1894 in Baden-Baden.


© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung: Wolfgang Peter nach einer zeitgenössischen Vorlage

   Google Custom Search