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Hotel zum Schwanen Baden-Baden

Gasthaus & Hotel zum Schwanen

Im Mittelalter gab es auch vor den Toren der badischen Residenzstadt Gasthäuser, die Unterkunft anboten. Sie waren vor allem für Reisende, die nach Sonnenuntergang die Stadt erreichten und wegen der verschlossenen Stadttore keinen Schlafplatz innerhalb der Stadtmauern finden konnten, von Bedeutung.

Das Gasthaus "Zum Schwanen" gehörte im Jahr 1675 zu diesen Gasthäusern und wurde direkt gegenüber dem Kapuzinerkloster, das 132 Jahre später zum Luxushotel "
Badischer Hof" umgewandelt werden sollte, gebaut. Bevor das Gasthaus "Zum Schwanen" vor dem Ooser Tor angesiedelt wurde, muss es sich innerhalb der Stadtmauern befunden haben. Präzise Angaben hierzu fehlen.

Der Bäcker Jacob Zaberer baute im Jahr 1675 also sein neues Gasthaus und musste 1688 nicht nur schwere Schäden, die das Hochwasser der Oos an seinem Haus angerichtet hat, ausbessern, sondern er erlebte auch im Jahr 1689 während des großen
Stadtbrandes die vollkommene Zerstörung seines Gasthauses.

1706 wurde ein neues Gasthaus gebaut, das um 1713 vom Bäcker Johann Jörger bewirtschaftet wurde. Bis zum Jahr 1853 blieb das Haus im Familienbesitz, wobei die Tatsache, dass verwitwete Ehepartner erneut heirateten, mit Franz Joseph Heck, dem zweiten Ehemann der zweiten Ehefrau des zweiten Ehemanns der Witwe Johann Jörgers, 1745 einen Gastwirt brachte, der Veränderungen anstrebte. Dieser baute im Jahr 1748 ein so genanntes modellmäßiges Haus, welches von seinem Sohn Franz Joseph Benedikt Heck im Jahr 1807 durch einen zweigeschossigen Anbau vergrößert wurde. Die Wirtsstube in diesem Anbau war über den Stallungen im Erdgeschoss eingerichtet und nur über eine breite Außentreppe erreichbar.

Weitere Um- und Ausbauten folgten, bis das Gasthaus "Zum Schwanen" von Carl Heck, einem Sohn Franz Joseph Benedikt Hecks übernommen wurde. Dieser bewirtschaftete das Haus, ohne weitere Veränderungen vorzunehmen, was eigenartig anmuten mag, da in der Blütezeit der Stadt als "Sommerhauptstadt Europas" jeder ortsansässige Gastronom alles daran setzte, sein Gasthaus oder Hotel bestens auszustatten. Sicher hatte Carl Heck finanzielle Probleme, denn er musste 1753 den "Schwanen" an den Maler Wilhelm Meule, der eine Bürgschaftsschuld einforderte, abgeben.

1861 bot das Gasthaus und Hotel "Zum Schwanen" 16 Fremdenzimmer und Platz für 22 Pferde. 1867 ließ Wilhelm Meule an Stelle der alten Ställe ein zweigeschossiges Hinterhaus bauen.

Acht Jahre später wurden alle Gebäude abgerissen, da seine Witwe ein fünfgeschossiges Wohnhaus bauen wollte, das nicht mehr als Hotel genutzt werden sollte.
Im Erdgeschoss des Hauses befand sich im Jahr 1891 für ein Jahr das kaiserliche Post- und Telegrafenamt, danach wurden die ehemals von der Post genutzten Räume als Lokal verpachtet. Bevor das Jahrhundert zu Ende gegangen war, war die Wirtschaftskonzession des "Schwanen" erloschen.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


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