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Hotel Goldener Stern in Baden-Baden

Hotel Goldener Stern


In der Zeit nach dem großen
Stadtbrand im Jahr 1689 nutzten eine ganze Reihe geschäftstüchtiger Einwohner die Möglichkeit, sich beim Wiederaufbau der badischen Residenzstadt eine zweite Einkunftsquelle zu erschließen, indem sie ein neues Gasthaus eröffneten oder zerstörtes Gasthaus neu aufbauten. Da es kaum Unterlagen aus jener Zeit gibt, liegen die Anfänge des Gasthauses "Goldener Stern", welches sich nahe der südlichen Stadtmauer befand im Dunkeln.

1711 wurde das Gasthaus vom Krämer Hans Adam Bettendorf bewirtschaftet.

Franz Anton Weiss, von Beruf Bäcker, war in der Mitte des 18. Jahrhunderts Sternenwirt. Er hatte aus erster Ehe vier Kinder, die in den Jahren 1782/83 dafür sorgten, dass ihm der Betrieb weggenommen wurde, da er weder den "Goldenen Stern" weiter bewirtschaftete noch seinem Bäckerberuf richtig nachging, weswegen sie um ihr Erbe fürchteten.

Die Tochter Magdalena Weiss übernahm den Betrieb und begann mit ihrem Mann Philipp Hammer, ebenfalls Bäcker, dem "Goldenen Stern" zu seiner ersten Blüte zu verhelfen. Nach ihrem Tod führte Philipp Hammer die Gastwirtschaft mit einer zweiten und dritten Ehefrau weiter. Das Anwesen des "Goldenen Stern" bestand nicht nur aus dem alten zweigeschossigen Gasthaus sondern auch aus einem daneben liegenden "Neubau". Insgesamt 23 Fremdenbetten wurden in 9 Zimmern angeboten.

Nachfolger Philipp Hammers wurde Ignaz Eisele, der die Gebäude abreißen und ein großes Hotelgebäude erstellen ließ, welches im Erdgeschoss über eine Gaststube und Nebenzimmer und im Stockwerk darüber über Fremdenzimmer verfügte.

Ignaz Eiseles Tod brachte den Verkauf des "Goldenen Stern" an Carl Göhringer mit sich.

1856 war Christian Steinmetz Besitzer, der das Haus um ein drittes Stockwerk und den Ausbau des Dachgeschosses erweitert.

Robert Weiss (1882) und Wilhelm Heck (1892) waren die nächsten Besitzer des Hotels, bis der Installateur und Blechnermeister Julius Rössler das Hotel im Jahr 1904 erwarb. Er wollte an dieser attraktiven Stelle der Lange Straße kein Hotel mehr führen und transferierte die Wirtschaftsgerechtigkeit des "Goldenen Stern" auf ein anderes Haus in der nahe gelegenen Küferstraße. Lange wurde das Hotel dort nicht mehr betrieben. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg erlosch die Konzession.

Anstelle des alten Hotels an der Ecke Lange- und Sternstraße ließ Ignaz Eisele einen gewaltigen Gebäudekomplex, der nur noch als Wohn- und Geschäftshaus genutzt werden sollte, errichten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde dort von neuen Besitzern ein Kaufhaus eröffnet. In dem großen Haus mit dem auffälligen Eckturm bietet mittlerweile der dritte Kaufhausinhaber seine Waren an.

Von Rika Wettstein Baden-Baden


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