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Hotel Stephanie (Brenners)

Brenners Parkhotel & Spa

Die Geschichte des "Luxus-Liners" unter den derzeitigen Baden-Badener Nobelhotels beginnt im Jahr 1872, als die Blütezeit der "Capitale d'été" Europas bereits vorüber war.

Anton Brenner hatte das Hotel Stephanienbad, an der Oos hinter der
Evangelischen Stadtkirche gelegen, gekauft und 1882 seinem Sohn Camill übergeben.

Camill Brenner und seine Frau Augusta, deren Eltern Besitzer des "Maison Meßmer" waren, bauten zielstrebig das Hotel und dessen Ruf aus.

Dem vom Vater übernommenen Hotel "Stéphanie-les-Bains", das in seiner ursprünglichen Form nicht mehr erhalten ist, mit seinen Nebengebäuden Villa Augusta und Villa Stéphanie fügte Camill Brenner 1912 das benachbarte "Hotel Minerva", das den Mittelbau des heutigen "Brenner's Parkhotel & Spa" bildet, hinzu. 1913 lies er das "Hotel Minerva" um den linken Seitenflügel erweiterten. Seine Hotelanlage umfasste 400 Zimmer der besten Kategorie.

Nachdem Camill Brenner 1914 überraschend in Cannes gestorben war, setzten seine Erben dessen Lebenswerk fort und machten das "Hotel Minerva" zum "Brenners Parkhotel Kurhof".

Auch nach dem Ersten Weltkrieg konnten weiterhin prominente in- uns ausländische Gäste, zu deren treuesten
Gehart Hauptmann zählte, von den Hoteliers Kurt und Alfred Brenner begrüßt werden.

Der internationale Ruf des Luxushotels war auch der Gestapo während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland nicht entgangen. Sie funktionierte 1942 das Hotel kurzerhand zu einem Gefängnis für in Frankreich tätig gewesene amerikanische Diplomaten und Journalisten und deren Familien um. Hermann Wouk, amerikanischer Bestseller-Autor, hat die Erinnerungen an seine Gefangenenzeit im "Brenner's Parkhotel" in seinem Roman "Weltsturm" festgehalten.

Nachdem die Internierten im Frühjahr 1944 Baden-Baden hatten verlassen dürfen, dauerte es nur kurze Zeit, bis der gesamte Hotelkomplex von der französischen Besatzungsmacht beschlagnahmt wurde.

Das "Brenner's Parkhotel", nicht aber das "Hotel Stéphanie" und die Nebengebäude, wurde im Oktober 1949 von den Franzosen für die zivile Bewirtschaftung frei gegeben, bedurfte allerdings einer gewaltigen "Finanzspritze" mit Geldern aus dem Marshall-Plan und der finanziellen Unterstützung des Oetker-Konzerns, da die gesamte Hotelausstattung entwendet worden und der bauliche Zustand katastrophal war.

Mehr als ein Jahr zuvor, am 13. Mai 1948, hatte Alfred Brenner, der auch das Amt eines Stadtrats wahrgenommen hatte, einen viel beachteten
Vortrag über Baden-Badens Zukunft als Kurstadt gehalten.

Im Januar 1969 schied der "Gentleman-Hotelier" Alfred Brenner als letztes Familienmitglied aus der Führung der Hotelgesellschaft aus. Die Oetker-Gruppe setzt seitdem die von Camill Brenner begonnene Abstimmung und Anpassung des Hotelbetriebs an die sich ständig wandelnden Bedürfnisse der Gäste erfolgreich fort.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


Richard Schmitz

Richard Schmitz, 32 Jahre lang Direktor des Brenner's, erzählt:
Für den Glanz in den Augen. Mein Leben unter fünf Sternen.
von Richard Schmitz
208 Seiten, 92 Abbildungen, Info-Verlag

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