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Alfred Erich Hoche

Vom mörderischen Vordenker der Euthanasie zum Gedichteschreiber
Alfred Erich Hoche (1865-1943)

Hoche war einer der geistigen Wegbereiter für die Ermordung von mehr als 100000 hilfsbedürftiger Menschen im Rahmen der Aktion T4 (Euthanasiemorde) in der Zeit des Nationalsozialismus. Ab 1902 war Hoche Professor in Freiburg und Direktor der dortigen Universitätsnervenklinik. Hoche war ein Gegner der Psychoanalyse nach Sigmund Freud. An frisch Enthaupteten erforschte er die Physiologie und Pathologie des Rückenmarks und widmete sich der forensischen Psychiatrie.

Mit dem Strafrechtler Karl Binding veröffentlichte er 1920 die 17-seitige Broschüre "Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens. Ihr Maß und ihre Form." So schrieb er über dauerhafte pflegebedürftige Kranke: sie seien "absolut wertlose negativ zu wertende Existenzen, deren Tod für sie eine Erlösung und zugleich für die Gesellschaft und den Staat insbesondere eine Befreiung von der Last ist, deren Tragung nicht den kleinsten Nutzen stiftet."

Im Mai 1933 ließ er sich in den Ruhestand versetzen und übersiedelte 1935 nach Baden-Baden. In der Kurstadt an der Oos schrieb er unter dem Pseudonym Alfred Erich Gedichte. 1943 starb Alfred Hoche in Baden-Baden. In einem Nachruf schrieb Kurt Beringer, sein Nachfolger als Leiter der Universitätsnervenklinik Freiburg: "mit grundlegenden Entdeckungen oder Fortschritten seines Faches sei sein Name nicht verknüpft."

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© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All rights reserved. Abbildung: Wolfgang Peter. Posted from WP on July 14, 2009.

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