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Günther Juergens - der Baden-Baden Maler

Paul Hindemith

Paul Hindemith (1895-1963)

Im hessischen Hanau wurde Paul Hindemith am 16. November 1895 geboren. Nachdem die Familie 1905 nach Frankfurt umgezogen war, erhielt Paul Hindemith privaten Musikunterricht und wurde 1908 in das renommierte Hoch'sche Konservatorium in Frankfurt aufgenommen. Von 1912 bis 1914 wurde er neben seiner Ausbildung als Violinist auch in Kompositionslehre unterrichtet.

Mit 20 Jahren trat Paul Hindemith die Stelle des Konzertmeisters im Frankfurter Opernhaus an, die er acht Jahre innehatte.

Zu jener Zeit wurden seine Kompositionen bei der "Donaueschinger Kammermusikaufführung zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst" bereits einem interessierten Publikum zu Gehör gebracht und Paul Hindemith wurde 1923 Mitglied deren Programmausschusses.

1927 wechselten die Musiktage für drei Jahre nach Baden-Baden und sorgten unter dem Namen "Deutsche Kammermusik" nicht nur in der Kurstadt sondern in ganz Deutschland, beispielsweise wegen der Darbietungen
Bertolt Brechts und Kurt Weills, für ein gespaltenes Echo.

1927 war Paul Hindemith Kompositionslehrer an der Berliner Hochschule für Musik geworden und hatte nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten mit erheblichen Problemen zu kämpfen, da seine Kompositionen als "kulturbolschewistisch" eingestuft wurden. Obwohl seine Symphonie "Mathis der Maler" unter der Leitung
Wilhelm Furtwänglers 1934 mit Erfolg aufgeführt wurde, wurde der Komponist von den Machthabern als "Geräuschemacher" disqualifiziert.

Letztendlich verließ Paul Hindemith 1935 Deutschland, lebte einige Zeit in der Türkei und gelangte über die Schweiz im Jahr 1940 in die USA. Bereits 1936 waren seine Werke in Deutschland mit einem Aufführungsverbot belegt worden, weswegen seine Oper "Mathis der Maler" 1938 in Zürich uraufgeführt wurde.

Von 1940 bis 1951 lehrte Paul Hindemith an der Yale University in New Haven in US-amerikanischen Bundesstaat Connecticut. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er zuweilen nach Deutschland zurück, wie im Jahr 1948, als er als Gastdirigent das
Südwestfunkorchester leitete.

Zwei Jahre lang unterrichtete Paul Hindemith sowohl an der Yale University als auch an der Universität Zürich, bis er sich 1953 endgültig in Bloney am Genfer See niederließ.

Mit 62 Jahren gab Paul Hindemith seine Lehrtätigkeit auf und beendete die Oper "Die Harmonie der Welt", die sich mit dem Leben des deutschen Astronomen und Naturphilosophen Johannes Kepler auseinandersetzt. darüber hinaus unternahm er als Dirigent zahlreiche Konzertreisen in Asien und in Amerika.

Am 28. Dezember 1963 starb einer der größten Vertreter der modernen Musik des 20. Jahrhunderts in Frankfurt. Sein unbestrittenes virtuoses Können als Bratschist wird auf einigen Schallplatten der Nachwelt vermittelt.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden



© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Abbildung: Wolfgang Peter

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