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Heinz Rein (1906-1991)
Der heute fast vergessene
Schriftsteller Heinz Rein (Pseudonym: Reinhard
Andermann), wurde am 9. März 1906 in Berlin
geboren.
Heinz Rein arbeitete in den 1920er Jahren nach
einer Banklehre als Bankangestellter. Später
war er auch als Sportjournalist tätig. 1933
wurde der politisch links engagierte Autor
arbeitslos, die nationalsozialistischen Machthaber
erlegten ihm ein Schreibverbot auf. Zeitweise
befand sich Rein in Gestapohaft und musste
Zwangsarbeit leisten.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war er in
einer Gemeindeverwaltung und anschließend bis
1947 in Berlin als Referent für Literatur in
der deutschen Verwaltung der Sowjetischen
Besatzungszone tätig. Danach lebte er als
freier Schriftsteller in der DDR. Nach dem Bruch
mit der SED in den frühen 1950er Jahren
übersiedelte er nach Baden-Baden, wo er am 16.
Januar 1991 in verstarb.
Heinz Rein verfasste anfangs Romane und
Erzählungen, deren Handlung vorwiegend in der
Zeitgeschichte angesiedelt ist. Mit seinen
Büchern über das Kriegsende in Berlin und
die unmittelbare Nachkriegszeit war er quasi ein
ostdeutscher Vertreter der Trümmerliteratur.
Nach seinem Wechsel in den Westen war er vorwiegend
als Kurzgeschichtenautor, aber auch als Verfasser
von Satiren und Kabaretttexten
tätig.
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