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Mit Johann Peter Hebel von Ort zu Ort

Mit Johann Peter Hebel
von Ort zu Ort
Lebensstationen des Dichters in Baden-Württemberg
von Wilfried Setzler
184 Seiten, gebundene Ausgabe, 75 meist farbige Abbildungen, Silberburg Verlag

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Johann Peter Hebel

Johann Peter Hebel  (1760-1826)

Der berühmteste Mundartdichter des süddeutschen Raumes wurde am 10. Mai 1760 in Basel geboren. Seine Schul- und Studienzeit verbrachte er in Schopfheim, Lörrach, Karlsruhe und Erlangen, wo er Theologie studierte. 1783 kehrte er als Lehrer nach Lörrach zurück und wechselte 1791 an das Karlsruher Gymnasium. In der badischen Residenzstadt wurde Johann Peter Hebel von Heimweh nach seiner ländlichen südbadischen Heimat geplagt und verarbeitete seine Erinnerungen und Sehnsüchte in teils heiteren, teils ernsten oder besinnlichen Gedichten, die er alle in alemannischer Mundart schrieb. 1803 wurden sie veröffentlicht. 1808, im selben Jahr, in welchem er zum Gymnasialdirektor in Karlsruhe ernannt worden war, begann er mit der Herausgabe der Jahreskalender "Der rheinländische Hausfreund", die bis 1815 regelmäßig erschienen und 1819 nochmals eine weitere Auflage erfuhren. Zahlreiche von Johann Peter Hebel selbst verfasste Geschichten in diesen Kalendern fanden große Anerkennung und wurden 1811 in der Sammlung "Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes" publiziert. Dieses "Schatzkästlein" wurde zu einem regelrechten Hausbuch und erfreute sich bis ins 20. Jahrhundert ständiger Beliebtheit.

1819 wurde Johann Peter Hebel Prälat und Mitglied der Ständeversammlung am badischen Hof.

Über Jahrzehnte hinweg war der begeisterte Wanderer, der die nähere und fernere Umgebung Karlsruhes gern zu Fuß erkundete, auch Gast in Baden-Baden und berichtete in vielen Briefen über seine in der Stadt gewonnenen Eindrücke, so zum Beispiel in einem Brief vom 20. August 1812, als er sich mitten in der Saison in der Bäderstadt aufgehalten hat: "Man ist in einer ganz anderen Welt. Überall Glanz, Wohlleben, Müßiggang, Geldspiel, Könige, Fürsten, Grafen, Professoren, Juden, Komödianten untereinander."

Johann Peter Hebel nutzte seine Zeit in Baden-Baden nicht nur zur regelmäßigen Anwendung des Thermalwassers, um seine "rheumatische Materie" zu lindern, sondern er frönte auch gelegentlich dem Glücksspiel und nahm darüber hinaus Kontakte zu seinem wichtigsten Verleger, Johann Friedrich Cotta, auf.

Anfang September 1826 hielt sich Johann Peter Hebel zum letzten Mal in Baden-Baden auf. Während einer Dienstreise nach Mannheim und Heidelberg starb einer der ersten wirklichen Kurgäste Baden-Badens am 22. September 1826 in Schwetzingen.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden




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